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Hanna rennt

Produktinformationen »Hanna rennt«

In diesem Band sollen die vielfältigen Karrierewege von Frauen in der Sportwissenschaft in den Blick genommen werden. Der Titel steht dabei als Bild für einen akademischen Qualifikations-Dauerlauf. In autobiographischen Beiträgen schildern die Autorinnen ihre Beweggründe, Erfahrungen, Strategien, Unterstützungen und Hindernisse, die ihre Karriere in der Sportwissenschaft bestimmt haben bzw. bestimmen. »Hannas« Rennen ist von vielen Anforderungen gekennzeichnet und verschiedene Aspekte des Karriereweges (auf der ganzen Bandbreite zwischen Erfolg und Scheitern) kommen zur Sprache. So berichten aktuelle Doktorandinnen (»Hanna am Start«), Habilitandinnen und weibliche Lehrkräfte im sog. akademischen Mittelbau (»Hanna mittendrin«) als auch aktuelle oder emeritierte Hochschullehrerinnen (»Hanna in Führung/im Ziel«) von ihrem Karriereweg. 

Herausgeber:innen
Frederik Borkenhagen ist Akademischer Oberrat an der Universität Heidelberg, Bettina Wollesen ist Professorin an der Deutschen Sporthochschule Köln und Petra Wolters ist Professorin an der Universität Vechta.

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Frauen im Hochleistungssport ein Thema mit zahlreichen Facetten und Perspektiven, ein Thema, das provozieren und faszinieren kann. In diesem Berichtsbandes von der Tagung der dvs-Kommission "Frauenforschung in der Sportwissenschaft" im Oktober 2000 in Berlin geht es nicht um die Frage, wie die Schnelligkeit gesteigert, die Schwierigkeiten gemeistert oder die Belastungsfähigkeit erhöht werden könnten. Es interessieren vor allem die Bedingungen, unter denen Frauen Hochleistungssport betreiben, die Bilder, die von ihnen verbreitet werden, oder auch die Chancen und Probleme, mit denen Frauen in der immer noch als Domäne der Männlichkeit geltenden Welt des Spitzensports konfrontiert werden. Der Einführungsbeitrag zu aktuellen Geschlechtertheorien bildet die Grundlage für eine Reflexion der in diesem Band vorgestellten Fragen und Themen, die in drei große Themenkomplexe gegliedert sind: die Darstellung der Athletinnen in den Massenmedien und die Rolle der Medien bei der Inszenierung von Idolen, die Situation von Trainerinnen und die Chancen und Probleme von Kunstturnerinnen. Weitere Themen waren die Situation von Mädchen in sportbetonten Schulen, die Rolle der Frauen in Männersportarten (Ringen, Fußball) sowie die Chancen und Schwierigkeiten von Spitzensportlerinnen mit Behinderung. Zwischen den Inhalten dieser Beiträge ergeben sich zahlreiche "rote Fäden" des Themas, die mit den ebenfalls vorgestellten theoretischen Überlegungen zur Konstruktion von Geschlecht verbunden werden können.

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