Ziel des Customer Relationship Managements (CRM) ist der Aufbau und die Pflege langfristiger profitabler Kundenbeziehungen. Dazu ist es notwendig, die entsprechenden Voraussetzungen auf technologischer, organisatorischer und menschlicher Ebene zu schaffen. Dieses Buch vermittelt – wie auch in den beiden erfolgreichen Vorauflagen – die Grundlagen des CRM in kompakter und praxisgerechter Form. Ausgehend von einem ganzheitlichen Ansatz zur Umsetzung des CRM werden die Bereiche Technologie, Personal und Organisationsstruktur beschrieben und der Prozess des CRM dargelegt. Im Zuge der Beschreibung der einzelnen Phasen des Prozesses werden konkrete Methoden zur Umsetzung erläutert und anhand von praktischen Beispielen verdeutlicht. In der 3. Auflage wurden Anregungen aufgegriffen und bestimmte Themen vertieft (z. B. Kundenrückgewinnung, Kundenverwirrtheit und Six Sigma*). Das Buch richtet sich an Unternehmensvertreter, Studierende und Dozenten der Wirtschaftswissenschaften und an Praktiker. Gerhard Raab, Prof. Dr. oec. Dipl.-Kfm. Dipl.-Psych., Studium der Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Diplom-Psychologe) und Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität Hagen (Diplom-Kaufmann). Von 1988 bis 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Konsumtheorie und Verbraucherpolitik von Prof. Dr. rer. pol. Gerhard Scherhorn und Promotion zum Doktor der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Hohenheim. Von 1992 bis 1997 Strategiereferent, Assistent des Vorstandsvorsitzenden, Projektleiter und Handlungsbevollmächtigter im Vorstandsstab der DG BANK Deutsche Genossenschaftsbank AG in Frankfurt am Main. Seit 1997 Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Marketing und Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Seit 1998 geschäftsführender Direktor des Transatlantik-Instituts und Leiter der dualen und internationalen Studiengänge International Business Administration (IBA) und International Business Administration and Information Technology (IBAIT). Seit 2010 Leiter des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsschwerpunkts für Neuroökonomie und Konsumentenverhalten an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Von 2001 bis 2006 Gastprofessor für Customer Relationship Management an der University of North Carolina. Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen im Bereich der Verhaltensökonomie, Neuroökonomie und Wirtschaftspsychologie, insbes. Konsumentenverhalten und Kapitalanlageverhalten. Dipl.-Betriebswirtin und Bankkauffrau Nicole Werner ist bei der Continental AG im Controlling der Business Unit Electronic Brake and Safety Systems tätig.
Unklar, ob und wann eine Neuauflage erscheint.
Intervision ist eine hervorragende Ergänzung der üblichen Instrumente der Organisations- und Personalentwicklung wie Training und Coaching.Unter Intervision wird die Beratung und Begleitung von Mitarbeitern bei Problemlöseprozessen durch berufserfahrene und mit Moderations- und Problemlösetechniken vertraute Kollegen verstanden. Kollegiale Berater, als Intervisioren bezeichnet, helfen Kollegen, Schwierigkeiten im täglichen Arbeitsablauf zu überwinden und deren Verhalten zu optimieren. Das Buch bietet interessierten Lesern eine qualifizierte Anleitung für das passende Vorgehen in der betrieblichen Praxis, indem es über die wichtigsten theoretischen Grundlagen informiert, erfolgreiche Methoden darstellt und eine Vielzahl von Übungen, konkreten Anweisungen und Hilfestellungen für die praktische Umsetzung der Intervision bietet. Dabei eignet sich das Buch für das Selbststudium genauso wie für ein kollektives Lernen in der Gruppe. Prof. Dr. Ralf Brinkmann ist gelernter Kaufmann und hat in Tübingen Psychologie und Pädagogik studiert (Abschluss Diplom-Psychologe). Seine Promotion erfolgte an der Universität Dortmund, die Habilitation für die Fächer Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Gesundheitspsychologie in Tübingen. Professor Brinkmann ist freiberuflich tätig und als Geschäftsführer und Senior-Consultant einer namhaften Unternehmensberatung. Er ist Professor für Wirtschafts- und Gesundheitspsychologie an der SRH Hochschule in Heidelberg. Professor Brinkmann verfügt über eine langjährige Erfahrung als Verhaltenstherapeut, Berater und Coach, speziell im Bereich der Finanzdienstleistungen und des Gesundheitswesens. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Intervision (Kollegiale Beratung), Erarbeiten und Implementieren von PE-Konzepten, Führungsseminare, Coaching, Teamentwicklung, Stressbewältigung, Wirtschaftsmediation sowie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheitsbefragungen. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, von denen viele bereits in zweiter oder dritter Auflage erscheinen.
Über manche kurzzeitig hochgejubelten Führungskonzepte, wie z. B. die Corporate-Identity-Bewegung oder das Reengineering-Verfahren, spricht man kaum noch. Schnell verlangt wieder ein anderes »neues« Managementmodell nach Beachtung. Wie aber sieht es aus mit praxiserprobten Führungsgrundsätzen, die sich bereits über einen längeren Zeitraum bewährt haben? In der kulturgeschichtlichen Entwicklung des Abendlandes sind die Einflüsse der benediktinischen Regel nachweisbar.Kennzeichen dieses Arbeitsheftes ist die Konfrontation dieses über 1400 Jahre alten, aber bis in unsere Zeit hineinwirkenden, von Regeln und Autorität geprägten Führungskonzeptes mit dem kooperativ-partnerschaftlichen Führungsstil unserer Tage und den daraus abgeleiteten praktischen Anregungen für eine effiziente Personalführung.Fazit: Eine lohnende Annäherung mit Lösungen für ein innovatives Management. Das Buch richtet sich an Führungskräfte aller Ebenen, künftige Vorgesetzte, Personalabteilungen und an Institutionen, die Führungstrainings und -seminare anbieten und durchführen.Dr. Walter Schmidt ist Professor für Personalführung, Betriebspsychologie und Arbeitswissenschaft.
Wir leben in einer Zeit, in der sich unsere Welt immer schneller verändert. In dieser Situation werden nur diejenigen ihr Geschäfts- oder Berufsleben erfolgreich gestalten können, die es verstehen, sich systematisch weiterzuentwickeln. Vor allem kommt es darauf an, seine Kreativität zu verbessern. Das gilt für jeden Einzelnen von uns ebenso wie für alle Unternehmen und Organisationen, die sich auf ihrem Markt behaupten müssen.Es genügt nicht mehr, nur dem Tagesgeschäft mit fachlicher Kompetenz, Sorgfalt und Fleiß nachzugehen. Auch bringt es wenig, lediglich das zu machen, was andere auch machen. Wer mehr erreichen will, darf anderen nicht hinterherlaufen.Heute kommt es zunehmend auf die Fähigkeit an, neue, zukunftsorientierte Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Innovationen, also Neuerungen, sind notwendig; sie erfordern kreatives Denken und Handeln - nur so ist die Zukunft zu sichern. Wer sich in dieser Hinsicht nicht weiterentwickelt, fällt zurück. Dieses neue Arbeitsheft richtet sich an alle, die ihre persönliche Kreativität zur erfolgreichen Gestaltung ihres Geschäfts- oder Berufslebens verbessern wollen - und an Führungskräfte, die sich mit dem Thema Kreativität vertraut machen wollen, um in ihren Unternehmen das kreative Denken und Handeln zu fördern. Grundlage der Ausführungen sind die Erfahrungen und Erkenntnisse des Autors aus langjähriger Berufserfahrung in Beratung, Forschung und Lehre. Jürgen Witt hat an der Universität Hamburg und an der Wirtschaftshochschule Mannheim BWL studiert.• Management-, Marketing- und Vertriebsberatung• Lehr- und Forschungstätigkeit als Professor für Marketing und Management an der FH Bielefeld, FB Wirtschaft• Lehraufträge an Fachhochschulen, Firmenseminare und Fachvorträge• Langjähriges Mitglied im Präsidium der Deutschen Marketing-Vereinigung e. V., Düsseldorf, und des Marketing-Club Bielefeld e. V. Wesentliche Veröffentlichungen:• Prozessorientiertes Verkaufsmanagement, Wiesbaden 1996• Produktinnovation – Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte, München 1996• Die erfolgreiche Führungskraft – Management mit System, Heidelberg 1998• Interaktive Führung – das Netzwerkkonzept zur Mitarbeiterführung und Kundenbetreuung, Heidelberg 1999• Innovatives Führen – Grundlagen und Bausteine des Innovations- Managements, Heidelberg 1999• Innovative Teamarbeit, Hamburg 2010 (Co-Autor: Pohl, M.)• Innovative Unternehmensführung – Kreatives Denken und Handeln der Mitarbeiter fördern, Düsseldorf 2008 (Co-Autor: Witt, Th.)• Kreativität und Innovation, Hamburg 2010• Führen im Dialog – offen, kritisch, kreativ, Hamburg 2015
Dieses Arbeitsheft bietet einen aktuellen und systematischen Überblick über die gängigen Methoden bzw. Verfahren der geistigen Arbeit. Die Leser sollen dazu angeregt und dafür gewonnen werden, ihr Vorgehen zur Bewältigung geistiger Arbeit zu verbessern. Um den Text möglichst verständlich zu gestalten, erfolgte die Aufbereitung der Inhalte unter lernpsychologischen Gesichtspunkten mit dem Ziel, eine schnelle und leichte Aufnahme des Stoffes zu ermöglichen. Das Ziel der Darstellung besteht nicht in der einseitigen Betonung theoretischer Überlegungen, sondern in der Berücksichtigung der Anwendungsmöglichkeit in der Praxis. Dazu dienen viele Beispiele und Merksätze zur geistigen Arbeit.Dieses Arbeitsheft widmet sich sowohl an Studierende im Rahmen ihres Studiums an Hoch- bzw. Fachschulen als auch an Führungskräfte im Rahmen der Weiterbildung. Dipl.-Betriebsw., Dipl.-Kfm. Horst-Joachim Rahn ist selbstständiger Managementtrainer und Berater, langjähriger Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Ludwigshafen sowie Dozent an der Bundesakademie Mannheim und an der IHK Ludwigshafen.
Dieses Arbeitsheft befasst sich mit Teamentwicklungsmaßnahmen im Rahmen der Positiven Psychologie, einer vom US-amerikanischen Psychologen Martin Seligman begründeten Forschungsrichtung. Durch wissenschaftlich fundierte Instrumente soll das Positive im Menschen systematisch gestärkt werden. Dabei wird nicht alles Negative ausgeblendet, aber es wird sich bewusst um eine positive Sichtweise auf bestimmte Dinge bemüht. Das Entdecken und Fördern individueller Stärken spielt eine wichtige Rolle.Eine Kette ist jedoch immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied - die persönlichen Stärken zu kennen und sie bewusst und produktiv einzusetzen, ist daher nur der erste Schritt. In Unternehmen wird viel in Teams gearbeitet. Daher ist es unabdingbar, die Stärken des Einzelnen mit denen des Teams in Einklang zu bringen.Neben theoretischen Grundlagen zur talent- und stärkenorientierten Teamentwicklung finden Sie in diesem Heft auch diverse Praxisbeispiele: So wird in unter anderem im bekannten deutschen Unternehmen Globus talentbasiertes Teamcoaching erfolgreich angewandt. Wie ein solches durchgeführt wird, wird in diesem Heft ausführlich beschrieben und im Rahmen einer kleinen Untersuchung wissenschaftlich evaluiert.Motivierte Mitarbeiter sind für den Unternehmenserfolg essentiell. Die Konzepte der Positiven Psychologie und darauf aufbauende Maßnahmen wie die talent- und stärkenorientierte Teamentwicklung können unterstützend wirken, Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenserfolg zu verwirklichen.Prof. Dr. Utho Creusen, Jahrgang 1956, studierte Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln, wo er 1983 am Lehrstuhl von Prof. Dr. Renate Mayntz promovierte. 1990 folgte die Habilitation und 1998 die Ernennung zum Honorarprofessor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er bekleidete zahlreiche Lehraufträge an verschiedenen renommierten Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland. 2008 folgte die Ernennung zum Honorarprofessor an der Katholischen Universität zu Eichstätt-Ingolstadt. Fast 30 Jahre war Professor Creusen im Handel tätig: Zunächst bei den OBI Bau- und Heimwerkermärkten GmbH & Co. KG, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung des OBI Franchise Center GmbH und Mitglied des Vorstandes der OBI AG. Anschließend war er Mitglied der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding GmbH und verantwortlich für die Ressorts Personal, Kommunikation und Revision. Heute ist er als Senior Advisor für mehrere internationale Handelsunternehmen tätig, sowie als Non-Executive Director der russischen Mvideo und der englischen Dixons Retail plc mit Elektronikfachmärkten in ganz Europa sowie Aufsichtsrat der Praktiker AG. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit verfasste Professor Creusen zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der Mitarbeiterführung, des Controlling, des Fusionsmanagements, der Organisationsentwicklung, des Qualitätsmanagements und der Unternehmensführung. Er war Präsident des Deutschen Franchise-Verbandes und Mitglied des Bildungsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Creusen hatte den Vorsitz der Jury des Aus- und Weiterbildungspreises des DIHK und der Otto-Wolff-von-Amerongen-Stiftung inne; er war Beirat des Center für Hochschulentwicklung der Bertelsmann-Stiftung (CHE) und Mitglied des „Advisory Board for the International Positive Psychology Summit” (jetzt “Well Being Conference”). Er ist Vorsitzenden der Jury des Wissenschaftspreises des European Retail Institutes (EHI) und Präsidiumsmitglied des MMM Club für Moderne Markt-Methoden. Professor Creusen wurde vom Gallup International Positive Psychology Institute mit dem „Corporate Award for Excellence in Practice“ ausgezeichnet. Dieser Preis ehrt die Leistung herausragender Führungspersönlichkeiten, die durch die Nutzung von Instrumenten der Positiven Psychologie den Unternehmenserfolg positiv und nachhaltig beeinflussen. Professor Creusen ist verheiratet, er hat vier Kinder und lebt in Ingolstadt. Mehr erfahren Sie unter www.utho-creusen.de.
Dieses Arbeitsheft gibt einen Überblick über die gängigen Verfahren der Personalbeurteilung, wobei ein Schwerpunkt auf den zielorientierten Beurteilungssystemen liegt. Das Buch ist übersichltich gegliedert:• Im ersten Teil werden die Grundlagen der Personalbeurteilung gelegt, z. B. durch die Arten, Formen, Ziele und Beurteilungsgegenstände.• Im zweiten Teil erhalten die Leser Informationen über die Einflussfaktoren der Wahrnehmung im Beurteilungsprozess.• Der dritte Teil stellt verschiedene Beurteilungssysteme vor, die jeweils am Ende des Kapitels einer Bewertung unterzogen werden. • Im vierten Teil wird der arbeitsrechtliche Status von Beurteilungssystemen gewürdigt.• Der fünfte Teil geht auf die Systemanforderungen und auf die Systemplanung bei der Einführung von Beurteilungssystemen ein. • Der sechste Teil beschäftigt sich mit der Implementierung eines Beurteilungssystems. • Der letzte Teil bietet praktische Empfehlungen und hilfreiche Schlussfolgerungen. Dipl.-Betriebsw., Dipl.-Kfm. Horst-Joachim Rahn ist selbstständiger Managementtrainer und Berater, langjähriger Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Ludwigshafen sowie Dozent an der Bundesakademie Mannheim und an der IHK Ludwigshafen.
Dieses Arbeitsheft mit seinem neuen Ansatz zum betrieblichen Personalwesen soll interessierten Lesern helfen, verschiedene Prozessarten im Personalbereich von Unternehmen besser kennenzulernen, um Ansatzpunkte und Anregungen für die Optimierung von Personalprozessen zu gewinnen. Es gibt zwar noch keine Theorie des prozessorientierten Personalwesens, aber die Wissenschaft wird obigen Problemstellungen künftig mehr Aufmerksamkeit schenken - dieses Buch leistet dazu einen Grundlagenbeitrag.Im ersten Kapitel wird z. B. auf die Wissenschaften zum Personalwesen und auf die Funktionen bzw. Ansätze des Personalwesens eingegangen, während sich das zweite Kapitel mit den hierarchiebezogenen Personalprozessen auseinandersetzt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Personalplanungsprozessen im Unternehmen. Die weiteren Kapitel stellen Personalbeschaffungs-, Personaleinsatz-, Personalkontrollprozesse, Führungs- und Personalcontrollingprozesse dar. Im letzten Kapitel wird die personalwirtschaftliche Gestaltungspraxis gewürdigt und erläutert, wie die Personalprozesse zu optimieren sind.Dipl.-Betriebsw., Dipl.-Kfm. Horst-Joachim Rahn ist selbstständiger Managementtrainer und Berater, langjähriger Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Ludwigshafen sowie Dozent an der Bundesakademie Mannheim und an der IHK Ludwigshafen.
Die Autoren entwickeln in diesem Buch die gebräuchlichen und bekannten Führungsmodelle weiter. Im zum ersten Mal vorgestellten Ansatz »Synercube« wird die Werteorientierung als weitere Dimension zur Leistungs- und Menschenorientierung eingeführt. Damit wird ein praktikables Konzept nachhaltiger Unternehmensführung entwickelt und an einem erfolgreichen Unternehmensbeispiel die Umsetzung nachgewiesen. Gerade die Entdeckung des Wertekomplexes der Nachhaltigkeit hat für Unternehmen heutzutage eine hohe Relevanz. Eine Erweiterung der Führungsmodelle um diese Dimension ist überfällig. Insbesondere warten Verantwortliche in Unternehmen auf Methoden und Instrumente, um diese Dimension praktisch nutzen zu können. Das Synercube-Modell bietet nicht nur den theoretischen Rahmen, sondern bietet als konsequente Weiterentwicklung des Führungsmodells von Blake und Mouton konkrete Hilfe bei der Umsetzung im Unternehmen an. Das in diesem Buch beschriebene Beispiel erfolgreicher nachhaltiger Unternehmensführung stellt dies anschaulich unter Beweis. Prof. Dr. Utho Creusen, Jahrgang 1956, studierte Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln, wo er 1983 am Lehrstuhl von Prof. Dr. Renate Mayntz promovierte. 1990 folgte die Habilitation und 1998 die Ernennung zum Honorarprofessor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er bekleidete zahlreiche Lehraufträge an verschiedenen renommierten Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland. 2008 folgte die Ernennung zum Honorarprofessor an der Katholischen Universität zu Eichstätt-Ingolstadt. Fast 30 Jahre war Professor Creusen im Handel tätig: Zunächst bei den OBI Bau- und Heimwerkermärkten GmbH & Co. KG, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung des OBI Franchise Center GmbH und Mitglied des Vorstandes der OBI AG. Anschließend war er Mitglied der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding GmbH und verantwortlich für die Ressorts Personal, Kommunikation und Revision. Heute ist er als Senior Advisor für mehrere internationale Handelsunternehmen tätig, sowie als Non-Executive Director der russischen Mvideo und der englischen Dixons Retail plc mit Elektronikfachmärkten in ganz Europa sowie Aufsichtsrat der Praktiker AG. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit verfasste Professor Creusen zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der Mitarbeiterführung, des Controlling, des Fusionsmanagements, der Organisationsentwicklung, des Qualitätsmanagements und der Unternehmensführung. Er war Präsident des Deutschen Franchise-Verbandes und Mitglied des Bildungsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Creusen hatte den Vorsitz der Jury des Aus- und Weiterbildungspreises des DIHK und der Otto-Wolff-von-Amerongen-Stiftung inne; er war Beirat des Center für Hochschulentwicklung der Bertelsmann-Stiftung (CHE) und Mitglied des „Advisory Board for the International Positive Psychology Summit” (jetzt “Well Being Conference”). Er ist Vorsitzenden der Jury des Wissenschaftspreises des European Retail Institutes (EHI) und Präsidiumsmitglied des MMM Club für Moderne Markt-Methoden. Professor Creusen wurde vom Gallup International Positive Psychology Institute mit dem „Corporate Award for Excellence in Practice“ ausgezeichnet. Dieser Preis ehrt die Leistung herausragender Führungspersönlichkeiten, die durch die Nutzung von Instrumenten der Positiven Psychologie den Unternehmenserfolg positiv und nachhaltig beeinflussen. Professor Creusen ist verheiratet, er hat vier Kinder und lebt in Ingolstadt. Mehr erfahren Sie unter www.utho-creusen.de.
Praxisnah: Praktische Implikationen, Übungen und Reflexionen in allen KapitelnInnovativ: Für das Psychologische Kapitals und alle seine Komponenten (Selbstwirksamkeit, Hoffnung, Optimismus und Resilienz) werden neue Methoden und Techniken dargestelltFundiert: Alle vorgestellten Methoden und Techniken sind wissenschaftlich untermauert Mit dieser Publikation werden erstmals für den deutschsprachigen Bereich die Nutzenpotenziale des Psychologischen Kapitals praxisorientiert dargelegt, nachdem dieses Führungskonzept seit über zehn Jahren in den USA, Kanada, Australien (und seit einiger Zeit auch in China und Indien) immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies ist insbesondere dem Umstand geschuldet, dass eine Erhöhung des Psychologischen Kapitals positive Auswirkungen auf die folgenden Variablen hat: • Individuelle Leistung• Leistung der Organisationseinheit bzw. der Organisation• Arbeitszufriedenheit• Loyalität zur Organisation• Gesundheit• Entwicklung eigener Kompetenzen• Hilfsbereitschaft• Gewissenhaftigkeit• Eigeninitiative• Unkompliziertheit/Frustrationstoleranz (»sportsmanship«) Das »Psychologische Kapital« der Mitarbeiter und Führungskräfte ist in einer Zeit des permanenten Wandels und zunehmender Belastung eine unverzichtbare Ressource geworden: Einerseits stellt die Entwicklung des Psychologischen Kapitals einen wichtigen Schlüssel zur Leistungssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit dar – andererseits ermöglicht sie es, Bindungs¬faktoren wie das Bedürfnis nach Eingebundenheit, Authentizität, tragfähigen Werten, Fairness und Freiräumen in den Fokus des Führungshandelns zu rücken. Hinter dem Konzept des Psychologischen Kapitals verbergen sich folgende Ressourcen, die dem Individuum sowohl im Berufs- als auch im Privatleben zur Verfügung stehen: • Selbstwirksamkeit: Man ist von den eigenen Fähigkeiten überzeugt.• Hoffnung: Man hält an gesteckten Zielen fest.• Optimismus: Man blickt zuversichtlich in die Zukunft und glaubt an seinen Erfolg.• Resilienz Man bewältigt Probleme und überwindet Hürden (Widerstandsfähigkeit). Anhand einer Vielzahl von Bespielen und Übungen wird gezeigt, wie das Psychologische Kapital aktiviert und so die individuelle und organisationale Leistungsfähigkeit erhöht werden kann.Rüdiger Reinhardt, Prof. Dr. Dipl.-Psych., Studium (Psychologie, Kiel und Aachen), Promotion (Erwachsenenbildung und Arbeitswissenschaften, Kassel) und Habilitation (Wirtschaftswissenschaften, Chemnitz). Akademische Stationen: TU Chemnitz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter), Universität St. Gallen (Professor für Wissensmanagement), Management Center Innsbruck (Professor für Personal und Change Management), SRH FernHochschule Riedlingen (Prorektor für Forschung, Professor für Leadership und Change Management).Forschungsschwerpunkte: Innovative Leadership-Konzepte (Psychologisches Kapital, Neuroleadership), Change Management, Wissensmanagement.Praxisschwerpunkte: Seit über 20 Jahren (davon sieben Jahre hauptberuflich) Beratungserfahrungen im Bereich Strategieimplementierung, Change Management, Führungskräfteentwicklung.
Die Regelung der eigenen Nachfolge in der Unternehmensleitung ist herausfordernd. Zwar stehen viele Berater mit ihrer jeweiligen Expertise bereit – dennoch gelingen Nachfolgen oft nicht oder die Regelungen sind nicht nachhaltig erfolgreich. Nach den vielen, durchaus auch wichtigen Beiträgen zu harten Fakten wie Zahlen, Daten, gesellschaftsrechtlichen Überlegungen und Steuerfragen wird unter Experten zunehmend die eigentliche Problematik diskutiert: Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, fehlende Einsicht, mangelnde Transparenz, unrealistische Erwartungen, schließlich auch Ängste und die Beziehung zwischen Vorgänger und Nachfolger bei überleitenden Unternehmensnachfolgen. Alle diese so genannten weichen Themen sind entscheidende Faktoren dafür, ob die Nachfolgefrage überhaupt angegangen, wie sie dann initiiert und schließlich mit allen Beteiligten durchgeführt wird. Dieses Arbeitsheft sensibilisiert für diese zutiefst menschlichen Fragen, geht ihnen nach und bietet neue Lösungen. Dieser angemessene Umgang mit dem Thema sät den Keim für das Gelingen einer Unternehmensnachfolge, die nicht nur die Vertragsunterzeichnung überlebt, sondern auch einen nachhaltigen Unternehmenserfolg ermöglicht. Dr. iur. Detlev Berning ist seit 1984 in eigener Praxis in Hannover als Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Steuerberater und Mediator BM tätig. Er studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und München und promovierte in Göttingen; erste Berufserfahrungen sammelte er als Regierungsassessor in der Niedersächsischen Finanzverwaltung. Im Jahr 2000 absolvierte er eine Mediationsausbildung mit Anerkennung als Mediator BM. Seit 2001 ist Berning im Bundesverband Mediation e.V. (BM) zuständig für die Finanzen (von 2009 bis Ende 2011 für Öffentlichkeitsarbeit und Außenbeziehungen). Er ist Vorstandsmitglied des MiKK e.V. (Mediation bei internationalen Kindschaftskonflikten) und 1. Vorsitzender von Konsens e.V., Verein zur Förderung der Mediation in Niedersachsen. Berning hat einen Lehrauftrag an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen für Mediation und Zivilrecht und ist Autor zahlreicher Fachbücher. Weitere Informationen unter www.berning-hannover.de. Dr. phil. Andreas Novak ist seit seiner Promotion 1994 freiberuflich tätig als Trainer und Berater im Management von Organisationen. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Kreativitätstrainings, Innovations- und Konfliktmanagement, Mediation, Führung und Kulturentwicklung sowie Führungskräfte-Coaching. Über die Konfrontation mit gescheiterten Unternehmensnachfolgen als Mediator hat er zusammen mit Detlev Berning das Beratungsprodukt »2mal5gleich1 – Leitung über-geben – Führung übernehmen« entwickelt. Novak ist Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen und seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Antikorruptionsorganisation Transparency International e.V. tätig sowie Autor diverser Fachbücher. Weitere Informationen unter www.andreas-novak.de.
Der Personal- und Organisationsentwicklung kommt eine immer wichtigere Rolle in Unternehmen zu: Die Globalisierung, die sinkende Halbwertszeit des Wissens, wachsende Kundenansprüche, zunehmender Konkurrenzdruck, der rasante technische Fortschritt – all dies erfordert eine permanente Anpassung von Arbeits- und Organisationsstrukturen. Als zusätzliche Herausforderung kommt die demografische Entwicklung hinzu. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, den Unternehmen droht der Verlust ihres Wissens. Zugleich wird es schwieriger, die frei werdenden Stellen neu zu besetzen; die Folge sind Fachkräftemangel und massive personelle Engpässe – es kommt zum War for Talents. Welche Antworten gibt es auf diese zentralen Problemlagen deutscher Unternehmen? Dieser Frage hat sich die Tagung »Aktuelle Trends in der Personal- und Organisationsentwicklung« gestellt, deren Ergebnisse in diesem Buch vorgestellt werden. Das Themenspektrum reicht von Führung zur Selbst¬führung mit dem Ziel adäquater Mitarbeiterführung über Möglichkeiten zur Selbstmotivierung und Leistungssteigerung, Einflüsse des Führungsverhaltens auf die Gesundheit von Mitarbeitern, Selbstmanagementkompetenzen und deren Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit, Entwicklungsmöglichkeiten der Verhandlungskompetenzen, die Verbesserung der Serviceorientierung bis hin zur adäquaten Gestaltung von Diversity Trainings im Rahmen des Diversity Managements. Martin Sauerland (Herausgeber), Dr. phil., Dipl.-Psych., Studium der Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Regensburg. Derzeit Akademischer Oberrat an der Universität Koblenz-Landau im Bereich Wirtschaftspsychologie. Forschungsschwerpunkt: Dysfunktionale Kognitionen im Arbeitskontext. Veröffentlichungen in renommierten internationalen Fachzeitschriften zu einschlägigen Themenkreisen. Ottmar L. Braun (Herausgeber), Prof. Dr., Studium der Psychologie und Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bielefeld. Anschließend verschiedene Tätigkeiten im Anwendungskontext, u. a. als Betriebspsychologe, Marktforscher und Berater. Derzeit Professor im Arbeitsbereich Sozial- und Wirtschaftspsychologie im Fachbereich 8 an der Universität Koblenz-Landau. Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte: Mitarbeiterbefragungen, Kundenbefragungen, 360°-Feedback, Selbstmanagement im Arbeitsleben. Franziska Ehrke, Diplom Psychologin, Studium der Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Derzeit Promotionsstipendiatin an der Universität Koblenz-Landau im Bereich Sozial- und Wirtschaftspsychologie. Forschungsschwerpunkt: Effektivität von Diversity-Trainings. Hubert Horbach, Diplom Psychologe, seit 25 Jahren in der Personalentwicklung tätig. Seit fünf Jahren selbstständig als Trainer, Coach und Consultant und Autor der Trainings »VerHandeln ... beyond Harvard«, in dem konventionelle Trainingsansätze aus vielen selbst erlebten Verhandlungstrainings mit eigenen Erfahrungen und neueren Erkenntnissen der ¬psychologischen Forschung zum Thema Verhandeln kombiniert wurden. Zudem wurden die Erfahrungen vieler professioneller Verhandler als Teilnehmer in den durchgeführten Trainings eingearbeitet. Weitere fachliche Schwerpunkte: Vielfache Themen und methodische Ansätze aus dem Bereich Führung und Selbst-Führung sowie psychologische Begleitung von Change Prozessen in Unternehmen. Günter F. Müller, Prof. Dr. Dipl.-Psych., bis 2012 Leiter des Arbeitsbereichs »Psychologie des Arbeits- und Sozialverhaltens« am Fachbereich Psychologie der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Derzeit Partner bei UMBRA Landau – Markt- und Sozialforschung, Psychologische Personalberatung. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftliche Begleitung und Durchführung von Mitarbeiter- und Kundenbefragungen, Personalauswahlverfahren und Bildungsmaßnahmen im akademischen und wirtschaftlichen Bereich. Wissenschaftliche Veröffentlichungen über Selbstführung, Unternehmerpersönlichkeit und Personalführung. Martina Nieswandt, Dr. DBA, nach Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten und betriebsinternem Studium bei der Krankenversicherung, Studium an der FernUniversität Hagen in Kooperation mit der University of Wales (MBA) und Studium an der University of Surrey, GB im Rahmen der Promotion. Seit 2002 selbstständig als Beraterin und Coach im Feld der Organisationsentwicklung. Mitbegründerin und Partnerin der Geschwill + Nieswandt – Denkwerkstatt für Manager mit Sitz in Mannheim. Schwerpunkte: Mittelmanagement, Begleitung von Kultur- und sonstigen Veränderungsprozessen, Coaching. Bianca Pitzschel, Bachelor of Science in Psychologie an der Universität Koblenz-Landau. Derzeit Master-Studium mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Personalpsychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Stefanie Reich, Bachelor of Science in Psychologie, derzeit Master-Studentin der Wirtschaftspsychologie an der Universität Koblenz-Landau. Beschäftigt im Forschungsprogramm von Dr. phil. Martin Sauerland mit dem Forschungsschwerpunkt: Dysfunktionale Kognitionen im Arbeitskontext. Andreas Schöler, Dr. rer. pol., Dipl.-Kfm. Studium der BWL an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und an der Schwedischen Handelshochschule (HANKEN), Helsinki. Von 2001 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement von Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Stauss (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt). Seit 2005 Organisationentwickler, Marktforscher und Dozent zu Fragestellungen der marktorientierten Unternehmensentwicklung. Geschäftsführer der IFMOD+ GmbH & Co. KG (Institut für Markt- und Organisationsdiagnostik) und der PARTNERTEAMS GROUP GmbH & Co. KG. Helen Soyeaux, Diplom Psychologin, Studium der Psychologie an der Universität Koblenz-Landau, Diplom 2013. Forschungsassistentin im Arbeitsbereich Wirtschaftspsychologie der Universität Koblenz-Landau. Derzeit Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Melanie Caroline Steffens, Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Studium der Psychologie an der Universität Bonn, Promotion (1998) und Habilitation (2004) an der Universität Trier. Visiting Fellow an der Yale University (2001). 2004–2013 ¬Professur an der Universität Jena, seit 2013 Leiterin der Arbeitseinheit »Sozial- und Wirtschaftspsychologie« an der Universität Koblenz-Landau. Arbeitsschwerpunkte: Explizite und implizite Stereotype und ¬Ein¬stellungen, Gender-Queer-Diversity, Soziale Kategorisierung, Intergruppenkonflikte, Gedächtnisphänomene. Über 50 Publikationen in renommierten internationalen Fachzeitschriften, Gutachterin für zahlreiche Fachzeitschriften, Forschungsträger und Stiftungen, Herausgeberin der Zeitschrift Experimental Psychology.
Die Mitarbeiterführung entscheidet heute maßgeblich über Erfolg und Misserfolg einer Arztpraxis, denn neben fachlich-medizinischen Experten sind Ärzte zunehmend auch Unternehmenslenker und müssen sich schwierigen Führungsaufgaben stellen. Ungelöste Konflikte führen zu sinkender Motivation, Produktivität, Qualität, Gesundheit und Patientenzufriedenheit, so dass die zwischenmenschlichen Themen ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Erfolgsstrategie sind. Das Buch unterstützt Ärztinnen, Ärzte, PraxismanagerInnen und alle anderen Führungskräfte durch wertvolle Hinweise und praktische Übungen in der täglichen Führungsarbeit. Es erklärt, worum es bei Führung grundsätzlich geht und integriert aktuelle Forschungsergebnisse aus Hirnforschung, Biologie und Psychologie in die Führungsthematik. Anschaulich und praxisnah wird aufgezeigt, welche Erkenntnisse sich für einen erfolgreichen Führungsalltag in Arztpraxen ableiten lassen. Dr. Bernd Bitzer (Jahrgang 1959), Ausbildung zum Speditionskaufmann, Exportsachbearbeiter, Studium, Promotion, Mitbegründer einer Unternehmensberatung, Lehraufträge an den Fachhochschulen in Bremen und Stralsund sowie an der Universität Bremen und der Universität der Bundeswehr in Hamburg, Vertretungsprofessur für BWL und Personalwirtschaft an der Hochschule Bremen. Seit 1995 Geschäftsführer der Unternehmensberatung INPEX Consult. Autor von über 50 Fachartikeln und mehreren Fachbüchern zu den Themen Führung, Fehlzeiten, Weiterbildung, Innovationsmanagement, Mediation usw. Seit 1987 Managementseminare für Weiterbildungsinstitute wie Zentrum für Weiterbildung der Universität Bremen, Deutsches Industrieforum, Academie Weiskirchen, Institut für Verwaltungs¬management in Berlin sowie Seminare, Prozessberatung, Coachings, Gutachten usw. u.a. für Flughafen Düsseldorf, Frosta AG, Grohe AG, DPD, IBM, Melitta, Siemens, Unilever, Vitakraft.
»Mit allen Wassern in Problemlösekonferenzen gewaschen« – das kann man über den Autor sagen, denn er hat im Rahmen von Organisationsentwicklungsprojekten vom Einzelcoaching bis zu Großgruppenveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern Problemlöseprozesse professionell moderiert. Den Kern seiner Erfahrungen hat er hier zusammengestellt: Struktur und Psychologie helfen auch in schwierigsten Situationen, Sitzungen und Workshops erfolgreich zu leiten. Das Buch ist in einer strukturierten Darstellung eine leicht verständliche Anleitung für den Praktiker; es zeigt, wie Fallen vermieden werden, die einen Leiter um Akzeptanz und damit um den Erfolg bringen können. »Erfolgsfaktor Problemlösung« eignet sich für die kleine und große betriebliche Arbeit ebenso wie für die Anwendung in Vereinen und sogar für die Steuerung von Versammlungen, deren Teilnehmer nicht organisiert sind. Selbst eine Familienkonferenz kann davon profitieren. Diplom-Psychologe Dr. rer. nat. Manfred Oetting hat in Hamburg und Göttingen studiert. Nach drei Jahren in der Psychiatrischen Uniklinik in Göttingen hat er das Projekt »Kurse für mehrfach alkoholauffällige Kraftfahrer« der Bundesanstalt für Straßenwesen methodisch geleitet. Seit 1980 arbeitet er als Freelancer in eigener Praxis. Seit Gründung der Management Consulting Group Oetting + Partner 1985 (www.oetting-mcg.de) widmet er sich der betrieblichen Eignungsdiagnostik, entwickelt betriebliche Testverfahren und bildet Führungskräfte in Seminaren aus. Organisation, Projektmanagement und Psychosoziale Ebene der Führung stehen dabei im Mittelpunkt. In betrieblichen Organisations-Entwicklungs-Projekten hat er die Leistungsfähigkeit in verschiedenen DAX-Unternehmen gesteigert. Vom Vorstandsworkshop bis zum Einzelcoaching hat er Erfahrungen gesammelt. Aus den Erlebnissen als Führungskräfte-Coach entwickelt er sein Modell der Verhaltenspräferenzen, das er in seinem Buch »Falle Stress« veröffentlicht, das ebenfalls im Windmühle Verlag erschienen ist. Dieses Modell wurde Grundlage des von ihm verfassten nationalen AOK-Online-Programms »Stress im Griff«, das bisher über dreißigtausend Mal genutzt wurde. Er ist Beirat der WeCare, Göttingen, für die er Beiträge im Exparo®Programm für Betriebliches Gesundheitsmanagement geschrieben hat. In zahlreichen Rundfunk-/TV-Interviews und in Zeitschriften nimmt er immer wieder Stellung zum Thema »Psychische Belastung«. Er hat ein spezielles Seminar für psychisch hoch belastete Personen entwickelt. Er ist Mitglied des Vorstandes der Sektion Freiberufliche Psychologen im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. In dem Kulturprojekt »Planet Alsen« unterstützt er Hartz-IV-Kräfte mit seinem Programm »ADAM« (Aus dem Abseits in die Mitte). Syrischen Flüchtlingen gibt er Deutschunterricht. Er lebt mit seiner Frau am Rand von Hamburg in dem ruhigen Städtchen Itzehoe. Unter seinen künstlerischen Neigungen überwiegt die Fotografie. In der Leica®-Akademie hat er sich dazu ausbilden lassen. Sein Lebensmotto »Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den ich ihm gebe« hat er von Thornton Wilder übernommen – und das unter dem Credo »Nie länger ernst als nötig«, was durch seine vielfältigen Auf¬gaben allerdings oft zu kurz kommt.
Dieses Arbeitsheft beschreibt, welche psychologisch bedeutsamen Faktoren dazu beitragen, aus Alltagsunternehmern professionelle Unternehmer und aus einer normalen Begleiterscheinung sozialen Austauschs eine existenzsichernde Berufstätigkeit zu machen. In acht Kapiteln wird dargelegt, auf welchen individual- und sozialpsychologischen Voraussetzungen die erfolgreiche Gründung und Führung eines Unternehmens beruhen. Leser können sich über gesicherte Erkenntnisse psychologischer Gründungs- und Führungsforschung informieren. Sie erfahren auch, wo und wie sich wissenschaftliche Befunde in konkreten Beispielen unternehmerischen Verhaltens wiederfinden lassen. Kurze Fragebögen und Tests ermöglichen zudem Selbst-Checks eigener Potenziale, ein Unternehmen zu gründen, und persönlicher Kompetenzen, ein Unternehmen führen oder unternehmerische Führung in großen Organisationen übernehmen zu können. Wenn dieses Buch im Titel führt, dass wir alle Unternehmer sind, lehnt es sich an einen psychologischen Grundsatz an: Ebenso wenig wie wir nicht-kommunizieren, nicht-denken oder ohne Bedürfnis leben können, ist unser Verhalten völlig reaktiv und fremdgesteuert. In dem Maße aber, in dem wir planvoll und aus eigener Initiative handeln, sind unsere Aktivitäten stets auch Ausdruck davon, etwas bewirken, gestalten, verändern, mithin: unternehmen zu wollen. Diese Intention mag von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt und muss nicht immer ökonomisch motiviert sein. In der einen oder anderen Weise stehen jedoch alle Menschen im Austausch mit ihrem sozialen Umfeld, sind also abwechselnd Anbieter und Nachfrager materieller und immaterieller Ressourcen, mit denen sie – bewusst oder unbewusst – Nutzen generieren und Handel treiben können. Martin Sauerland, Dr. phil., Dipl. Psych., Studium der Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Regensburg. Derzeit Akademischer Rat an der Universität Koblenz-Landau im Bereich Wirtschaftspsychologie. Nebenberuflicher Trainer mit dem Themensschwerpunkt Selbstmotivierung. Veröffentlichungen in renommierten internationalen Fachzeitschriften zu den Themen Regenerationsmanagement und Selbst- und Fremdmotivierung. Günter F. Müller, Prof. Dr. Dipl.-Psych., Studium, Promotion und Habilitation an der Universität Mannheim. Akademische Stationen: Universität Mannheim (Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter sozial- und wirtschaftspsychologischer Forschungsprojekte), Universität Oldenburg (Akademischer Rat für Organisationspsychologie), Universität Bielefeld (Professor für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie). Von 1992 bis 2012 Professor an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau und Leiter des Arbeitsbereichs „Psychologie des Arbeits- und Sozialverhaltens“. Lehrgebiete: Sozialpsychologie, Angewandte Sozialpsychologie und Arbeits-, Organisations-, Personal- und Wirtschaftspsychologie. Forschungsschwerpunkte: Unternehmerische Eignung, Selbstführungskompetenz, Führung durch Selbstführung. Seit 2012 Partner bei UMBRA Landau, Sozial- und Marktforschung, Psychologische Personalberatung. Gerhard Raab, Prof. Dr. oec. Dipl.-Kfm. Dipl.-Psych., Studium der Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Diplom-Psychologe) und Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität Hagen (Diplom-Kaufmann). Von 1988 bis 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Konsumtheorie und Verbraucherpolitik von Prof. Dr. rer. pol. Gerhard Scherhorn und Promotion zum Doktor der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Hohenheim. Von 1992 bis 1997 Strategiereferent, Assistent des Vorstandsvorsitzenden, Projektleiter und Handlungsbevollmächtigter im Vorstandsstab der DG BANK Deutsche Genossenschaftsbank AG in Frankfurt am Main. Seit 1997 Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Marketing und Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Seit 1998 geschäftsführender Direktor des Transatlantik-Instituts und Leiter der dualen und internationalen Studiengänge International Business Administration (IBA) und International Business Administration and Information Technology (IBAIT). Seit 2010 Leiter des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsschwerpunkts für Neuroökonomie und Konsumentenverhalten an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Von 2001 bis 2006 Gastprofessor für Customer Relationship Management an der University of North Carolina. Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen im Bereich der Verhaltensökonomie, Neuroökonomie und Wirtschaftspsychologie, insbes. Konsumentenverhalten und Kapitalanlageverhalten.
Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung, zahlreiche Impulse aus fachfremden Quellen sowie Beobachtung und Erfahrung aus drei Jahrzehnten beruflicher Tätigkeit als Kommunikationstrainer, Managementberater, Coach und Mediator vereinen sich hier zu einem Buch, das Ihnen eine andere Sichtweise auf das Thema Führung gibt. Lesen Sie in diesem Buch u. a. über die beiden wichtigen Basisemotionen, dass es letztlich nur zwei Arten von Unternehmenskultur gibt und warum Alphatiere nicht führen können. Das Buch ist geschrieben für Menschen, die sich mit sich selbst auseinandersetzen – und zu diesen sollten Führungskräfte unbedingt gehören. Dr. Bernd Bitzer (Jahrgang 1959), Ausbildung zum Speditionskaufmann, Exportsachbearbeiter, Studium, Promotion, Mitbegründer einer Unternehmensberatung, Lehraufträge an den Fachhochschulen in Bremen und Stralsund sowie an der Universität Bremen und der Universität der Bundeswehr in Hamburg, Vertretungsprofessur für BWL und Personalwirtschaft an der Hochschule Bremen. Seit 1995 Geschäftsführer der Unternehmensberatung INPEX Consult. Autor von über 50 Fachartikeln und mehreren Fachbüchern zu den Themen Führung, Fehlzeiten, Weiterbildung, Innovationsmanagement, Mediation usw. Seit 1987 Managementseminare für Weiterbildungsinstitute wie Zentrum für Weiterbildung der Universität Bremen, Deutsches Industrieforum, Academie Weiskirchen, Institut für Verwaltungs¬management in Berlin sowie Seminare, Prozessberatung, Coachings, Gutachten usw. u.a. für Flughafen Düsseldorf, Frosta AG, Grohe AG, DPD, IBM, Melitta, Siemens, Unilever, Vitakraft.
Unternehmen orientieren Personalmarketing, -auswahl und -entwicklung zunehmend an Kompetenzmodellen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Selbstmanagementkompetenzen zu, da Hierarchien flacher und deshalb Selbstmanagement und Selbstverantwortung der Mitarbeiter immer wichtiger werden. Dieses Buch befasst sich mit Personalentwicklungsmaßnahmen zur Förderung der Selbstmanagementkompetenzen im Rahmen der Positiven Psychologie. Durch wissenschaftlich fundierte Methoden sollen die Stärken im Menschen systematisch gefördert werden – wobei nicht alles Negative ausgeblendet, aber eine bewusst positive Sichtweise eingenommen wird. Im ersten Teil des Buches wird das Modell des Positiven Selbstmanagements vorgestellt; dessen Komponenten werden theoretisch untermauert – auch anhand empirischer Studien, die das Modell belegen. Eine besondere Hilfe bietet das neu entwickelte, im zweiten Teil des Buches vorgestellte Quizbrettspiel »CareerGames – spielend trainieren« zur Transfersicherung. Das Buch enthält zahlreiche Anregungen sowohl für Studierende als auch für Trainer und Anwender, die Selbstmanagementkompetenzen, Sozial- und Methodenkompetenzen in Organisationen erfolgreich trainieren wollen. Ottmar L. Braun, Prof. Dr., Studium der Psychologie und Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bielefeld. Anschließend verschiedene Tätigkeiten im Anwendungskontext, u. a. als Betriebspsychologe, Marktforscher und Berater. Derzeit Professor im Arbeitsbereich Sozial- und Wirtschaftspsychologie im Fachbereich 8 an der Universität Koblenz-Landau. Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte: Mitarbeiterbefragungen, Kundenbefragungen, 360°-Feedback, Selbstmanagement im Arbeitsleben. Natalie Gouasé, M. Sc., Studium der Psychologie an der Universität Koblenz-Landau. Derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Ludwigshafen im Projekt Neuroökonomie und Konsumentenforschung und wissenschaftliche Hilfskraft im Arbeitsbereich Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Koblenz- Landau. Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte: Positive Psychologie, Selbstmanagement, Neuroökonomie, Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung und 360°-Feedback. Sandra Mihailovic, Dipl.-Psych., Studium der Psychologie an der Universität Koblenz Landau. Selbständig als Beraterin und Trainerin. Inhaberin von Mihailovic Consulting und CareerGames GbR. Beruflicher Schwerpunkt liegt in dem Training von Selbstmanagement Kompetenzen mittels der »CareerGames, spielend trainieren!« Methode (www.careergames.de), der Beratung von Unternehmen in Veränderungsprozessen und dem Coaching von Führungskräften. Ihre praktischen Er fahrung sammelte Sie während Ihrer 15 jährigen Tätigkeit in der Daimler AG, wo sie zuletzt die Personalentwicklung der Führungskräfte am Mercedes Benz Standort Wörth leitete. Theresa Pfleghar, M. Sc., Studium der Psychologie an der Universität Koblenz-Landau. Bachelorabschluss in Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der Universität Jena. Schwerpunkt im Masterstudium: Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Beschäftigt im Forschungsprogramm Positive Psychologie und Selbstmanagement. Tätigkeitsschwerpunkte: Training und Beratung Martin Sauerland, Dr. phil., Dipl. Psych., Studium der Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Regensburg. Derzeit Akademischer Rat an der Universität Koblenz-Landau im Bereich Wirtschaftspsychologie. Nebenberuflicher Trainer mit dem Themensschwerpunkt Selbstmotivierung. Veröffentlichungen in renommierten internationalen Fachzeitschriften zu den Themen Regenerationsmanagement und Selbst- und Fremdmotivierung.
Jeder, der lehren, präsentieren oder vortragen will, findet hier eine liebevoll ausgearbeitete, die eigene Phantasie anregende Anleitung für seine "optische Rhetorik". Man lernt, mit den einfachen Grundprinzipien der Kommunikation und einer bewusst komponierten Bildgestaltung komplexe Sachverhalte so darzustellen, dass die Plakate, Folien, Flipcharts mehr als nur bloße Lesehilfen sind. Jeder weiß anschließend klare Prioritäten zu setzen und kommt damit zu behaltbaren Aussagen. Die Kompetenz der Autoren ist unstrittig: Eberhard Schnelle, Begründer der Metaplantechnik, Telse Schnelle-Cölln, Künstlerin.Aus dem Inhalt: Optische Rhetorik - Was wir darunter verstehen: Die Funktion des Auges, Visualisierung zur Entwicklung der eigenen Gedanken, Friedrich Schiller über das Zensieren von Gedanken, Wie ich einen Vortrag halte, Vorträge mit optischen Szenarien, Umsetzung eines gedruckten Textes in eine Visualisierung, Eine optisch unterstützte Selbstdarstellung, Visualisierung im interaktiven Prozess, Optisches Gespräch, Die Herstellung von Szenarien, Das Photoprotokoll, "Wandzeitung" mit und ohne Interaktion; Die Techniken der Visualisierung, Kompositionsregeln; Beispiele aus der Praxis.Ausführliche Informationen über Eberhard Schnelle finden Sie auf Wikipedia.
Wer professionell mit Gruppen arbeitet, ob als Führungskraft oder Moderator, als Trainer oder Lehrer, als Supervisor oder Berater, will Konzepte, die in kritischen Situationen helfen, sich im Chaos von positiven und problematischen Interaktionen, Streitpunkten, Interessen, Machtverhältnissen, Gruppennormen etc. jederzeit zurechtzufinden und handlungsfähig zu bleiben. Diese Fertigkeit kann man lernen. Das Buch bietet dazu ein komplettes Konfliktseminar an (2,5 Tage): Zehn Rollenspiele, typische Situationen eines Arbeitsalltags aus Wirtschaft und Verwaltung, aus dem Sozial- und Bildungsbereich, unterstützen die Bearbeitung der fünf entscheidenden Moderationsphasen und vermitteln Handlungsfähigkeit. Die Autoren zeigen, wie man Praxisfälle didaktisch zu Rollenspielen aufbereitet. Eine Planungshilfe für den Berufsalltag sichert den Transfer. Alle Einführungen und Instruktionen der Rollenspiele lassen sich problemlos für die Seminarteilnehmer vervielfältigen.Aus dem Inhalt: Wem bietet dieses Buch was? Führungsfeedback als Teamentwicklungs-Maßnahme, Ein Auftrag zur Teamentwicklung, Einstieg in den Teamtag, Anliegen sammeln, Klärungsgespräch, Wieder zum Kernthema kommen, Sichtweisen klären und Lösungen aushandeln, Die fünf Phasen der Konfliktmoderation, Das Training in der Lerngruppe, Der Einstieg, Kontakt herstellen, Übersicht der Fälle, Das Training - Zwei Tage, Themensammlung und Sichtweisenerklärung: Struktur tut gut: die Übersicht, Vorbereitung des Rollenspiels/Rollenspieler instruieren, Das Spiel kann beginnen - Kontakte stiften, Themen finden, Die Auswertung, Sichtweisen klären, Lösungen aushandeln, Individuelle Feedbackpakete; Die zehn Praxisfälle (Integration der Neuen; Lagerbildung in einem Schulkollegium; Außenseiter-/Führungsproblem in EDV-Branche; Abbau einer Stelle im Trainingsunternehmen; Vertrockneter Informationsfluss zwischen zwei Abteilungen in einer Zeitarbeitsfirma; Zwei Lager im Feuilleton; Raumverteilung im Beratungsdienst einer Schule; Ein Organisationsentwicklungs-Projekt; Neuverteilung von Räumen im Rahmen eines Umzuges; Wie kommen wir zum Dreamteam?) Wie sie eigene Fälle konstruieren; Planungshilfe für den Berufsalltag (Arbeitsblätter); Literaturhinweise; Glossar; Werkzeuge für moderierte Gruppenarbeit. Prof. Dr. Alexander Redlich ist Diplompsychologe, Lehrer und Sozialpädagoge sowie Hochschullehrer am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg. Er hat Erfahrungen in Führungspositionen (Dekanat) und Organisationsentwicklung. Seine Forschungsschwerpunkte Praxis/Lehre sind Kommunikation, Kooperation und Konflikt innerhalb und zwischen Gruppen, Teamentwicklung, (Konflikt-)Coaching. Jens Elling ist Diplompsychologe, hat eine Ausbildung in Kommunikationspsychologie und Konfliktberatung absolviert und ist Psychodrama-Leiter und Mediator.Er ist Geschäftsführer von Elling-Consulting und begleitet als Senior Berater und Coach Führungskräfte von großen internationalen Firmen sowie mittelständischen Unternehmen durch schwierige Veränderungsprozesse.Zusammen mit Kollegen hat Jens Elling das ALUMNI-Netzwerk der Hamburger Psychologen gegründet, um Forschung, Praxis und Lehre Türen und Tore zu öffnen.
Zielgruppe dieses Buches sind Trainer, Seminarleiter und Ausbilder, die vor dem Problem stehen, fachliche Inhalte im Seminar anschaulich gestalten zu wollen. Die Teilnehmer sollen dabei den persönlichen Nutzen erkennen und individuelle Lernziele finden, um neues Verhalten oder erweitertes Wissen auch am Arbeitsplatz einzusetzen. Mit diesem Buch möchten die Autoren die Grundhaltung ihrer eigenen Seminararbeit vermitteln, dass sie den Teilnehmern nichts beibringen können, sondern dass sie selbsttätig für sich entscheiden, welche Teile des Lernangebots für sie praxisrelevant sind und welche sie sich aneignen wollen.An sechs modellhaft ausgewählten Seminartypen (Fallbeispiele aus der betrieblichen Praxis und der Betriebsrats-Arbeit), die zugleich als Beispiele für je eine Seminarphase dienen, wird überzeugend verdeutlicht, wie, wo und wann die ModerationsMethode sinnvoll und erfolgreich eingesetzt werden kann - und wie, wo und wann nicht. Daher ist dieses Buch eine wertvolle Arbeitshilfe. Sie soll denen, die bisher noch nicht mit der ModerationsMethode arbeiten, den Einstieg erleichtern und anderen, die bereits über einschlägige Erfahrungen verfügen, eine Gelegenheit zur Reflexion ihrer bisherigen Arbeit bieten.Aus dem Inhalt: Grundlagen einer partzipativen und subjektbezogenen Seminararbeit; Die Besonderheiten der Arbeit mit der ModerationsMethode im Seminar; Die Anwendung der ModerationsMethode im Seminar; Praxisbeispiele aus der Seminarmoderation; Hinweise zur Anwendung der Methode; Ein Blick in die Geschichte der ModerationsMethode; Auswahl empfehlenswerter Literatur.
Workshops sind im Arbeitsalltag schnell zusammengerufen, und meist wird einer der Beteiligten ausgeguckt, der diesen professionell leiten soll. Vorangegangen ist vielleicht ein Kurzseminar zur ModerationsMethode und dann der Sprung ins kalte Wasser. Wer jedoch seinen Workshop nicht gut vorbereitet, hat schon verloren.Die Autorin erlebte zahlreiche solcher zum Scheitern verurteilten Meetings und beschreibt aus ihrer Erfahrung heraus, was man vorher beachten kann, welche Schritte einzuhalten sind, welche Probleme entstehen können und wie man diesen sinnvoll begegnet. Ihr Buch steckt voller Ideen und Vorgehensweisen, die hilfreich sind und die sicherstellen, dass der nächste Workshop zu erfolgreichem Ergebnis führt und einen Maßnahmenkatalog enthält, der sich sehen lassen kann."Woran Workshops scheitern" ist ein Praktikerbuch. Es sollte griffbereit im Regal stehen, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen. Zielgruppe sind Abteilungs- und Gruppenleiter, Sachbearbeiter aber auch Trainer und Weiterbildner, die ihr Tun reflektieren möchten. Andrea Revers (Jahrgang 1961) ist Diplom-Psychologin, Senior Coach BDP, Spezialistin für interne und externe Kommunikation und Führungsentwicklung sowie Business Coach. Sie studierte Psychologie sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Bochum und hat zahlreiche Zusatzausbildungen absolviert. Andrea Revers hat mehrjährige Erfahrung in Medien, Agenturen und Unternehmen im Bereich Journalismus und Marketing-Kommunikation und langjährige Leitungserfahrung mit Personalverantwortung. Seit 1996 ist sie als Management Trainerin selbstständig – mehr erfahren Sie unter www.andrearevers.de.
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Dieses Buch ist ein logisch strukturiertes Trainingsprogramm von realer Praxisnähe zur Teamarbeit, das sich hervorragend dazu eignet, die Stärken und Schwächen eines Teams herauszuarbeiten.Die zwölf wesentlichen Teamverstärker machen auf die Defizite einer Gruppe aufmerksam, die anschließenden 46 Übungen, die eng an Problemsituationen der täglichen Praxis angelehnt sind, bieten die Möglichkeit, solche typischen Mängel aufzuarbeiten und diskussionsfähig zu machen.Ein Buch nicht nur für die Hand von Trainern; auch Team- und Gruppenleiter können den Stand Ihrer Arbeitsgruppe hervorragend diagnostizieren und Konflikte selbst bearbeiten.
Zwar gibt es zahlreiche Veröffentlichungen darüber, was Transaktionsanalyse ist, aber eine große Lücke, wie mit Transaktionsanalyse im Training gearbeitet werden kann. Diesem Mangel will die vorliegende Übungs-Sammlung abhelfen. Der Aufbau entspricht den klassischen Konzepten der Transaktionsanalyse (Ich-Zustände, Rollen/Skript, Transaktionen, Spiele, Lebenspositionen usw.). Hinzu kommen Übungen zum Seminarbeginn, für die ein einheitliches Raster gewählt wurde, das dem Trainer alle Informationen und Zielsetzung, Zeitdauer, Ablauf, Auswertung und "Handling" jeder Übung bietet. Insgesamt haben die Autoren ca. 250 Übungen gesammelt; sie haben sie zum Teil selber entwickelt und ausprobiert, zum Teil bei Kongressen kennen gelernt und zum Teil aus der schwer zugänglichen amerikanischen Literatur auf deutsche Verhältnisse adaptiert. Ausgewählt wurden nur solche Übungen, die ein klares Ziel verfolgen, die Möglichkeit der Selbsterfahrung bieten und den Teilnehmer ernst nehmen. Sie eignen sich für Fragen der Führung, Kommunikation und Kooperation in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung, Personal- und Organisationsentwicklung. Rolf Rüttinger, ursprünglich Bankkaufmann, studierte in München Psychologie mit Schwerpunkt Organisationspsychologie und ist seit dem Diplom immer selbstständig tätig, weitgehend in eigenen Firmen (früher Rüttinger Consultants, heute protalent).Seine beruflichen Rollenschwerpunkte sind Management-Trainer, Coach, Management-Diagnostiker/Personalberater, Organisationsentwickler und Fachbuchautor.Seinem Motto „Auf Lücke und über den deutschen Tellerrand hinaus“ folgend, zählte Rüttinger zu den Ersten im deutschsprachigen Raum, die mit TA Transaktionsanalyse im nicht-therapeutischen Raum arbeiteten (Basis: Seminarbesuche und Kongresse in den USA und England). Er arbeitet bis heute mit der Management Research Group (USA) und mit Diagnostik-Spezialisten zusammen, vor allem in Sachen Management und Leadership (Lizenzierungen in den USA). Neu ist seine Zusammenarbeit mit dem Cultural Intelligence Center (USA), das mit einem online-self-Assessment arbeitet. Dr. Reinhold Kruppa trat nach dem Abschluss seines Psychologie-Studiums an der Universität Regensburg in die Firma Rüttinger Consultants ein, wo er heute für die Geschäftsführung verantwortlich ist.Dr. Kruppa promovierte in Organisationspsychologie und Management-Lehre zum Dr. phil. univ., wurde in Verhaltenstherapie und Transaktions-Analyse ausgebildet, ist langjähriges Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologen und lehrt am Institut für Tourismus und Dienstleistungswirtschaft an der Universität Innsbruck sowie im Rahmen des International Executive MBA Programm der Universität Salzburg.Tätigkeitsfelder und Schwerpunkte in seiner Arbeit sind dieKonzeption und Durchführung von Schulungsmaßnahmen auf der Basis von integrativen Personalentwicklungs-Konzepten, insbesondere für Führungskräfte; nationale und internationale Förderprogramme für Nachwuchskräfte; Assessment-Center und Bereichsentwicklungsmaßnahmen; Einzelcoachings; Teamentwicklungsmaßnahmen; Vorlesungen, Vorträge und Schulungen zu den Themen Qualitätsbegriff und Qualitätsstandards, Ziel- und ergebnisorientierte Mitarbeiterführung, Qualitätskultur im Dienstleistungsunternehmen, Change Management, Leadership vs. Management sowie unternehmerisches Denken und Handeln.Seine Seminare und Lehrveranstaltungen zeichnen sich besonders durch seine Vorgehensweise und Methoden aus, nämlich Interaktion und partnerschaftliches Lernen; Betonung von Qualität in jeder Phase einer Leistungserbringung; Moderations- und Szenarionstechnik; individuelles persönliches Feedback; Einsatz von wissenschaftlich fundierten Diagnoseinstrumenten.Beispiele für die persönlichen Ziele/Philosophien Dr. Reinhold Kruppas sind: Sich zuerst um Verstehen und Zuhören bemühen, dann erst eigenes Denken kommunizieren; Den unternehmerischen Nutzen erkennen und fokussieren; Möglichst ein konkretes Ziel vor Augen haben – die eigene Tätigkeit darauf ausrichten; Ein möglichst breites Beziehungsnetzwerk pflegen, über die Grenzen hinaus.
Dieses Buch beruht auf den Erfahrungen der Autoren aus der Counseling- und Ausbildungspraxis von mehr als 35 Jahren. Es wurde in eine solche Form gekleidet, dass es Coaches, Supervisoren, Trainern, Counselor, Erwachsenenbildnern und Kunsttherapeuten als Handbuch zur kreativen Gestaltung ihrer eigenen Praxis für Personal- und Persönlichkeitsentwicklung (PE) dienen kann."Quellen der Gestaltungskraft" enthält Tafeln, Minilektionen, Übungen und bebilderte Praxisbeispiele aus Einzel- und auch Gruppenarbeit ("Praxisfeld-Studien"). Es berücksichtigt dabei alle über die Entwicklungslehre hinaus gehenden Theoriekonzepte der Autoren wie Kunst- und Gestaltungstherapie (aktiv und rezeptiv), Systemisches Denken, Focusing, Rational-Emotives Training (RET) und (natürlich) den gegenwärtigen Stand der interdisziplinären Hirnforschung. Man kann das Buch sowohl querlesen oder auch systematisch von vorn bis hinten durcharbeiten. Es soll dazu motivieren, Lernprozesse sowohl im EinzelCounseling als auch im Gruppen- oder Teamtraining mit klarem Bezug auf den Rhythmus der Entwicklungslehre (Cycles of Power) aufzubauen und darauf zu vertrauen, dass "bebilderte" Lernprozesse eine tiefere Wirkung haben als allein "verbalisierte" Lernprozesse.Insgesamt gesehen ist "Quellen der Gestaltungskraft" als erster deutscher Beitrag über die Nutzung der Verbindung von Entwicklungslehre mit kunst- und gestaltungstherapeutischem Denken und Handeln zu verstehen. Es soll im wahrsten Sinne des Wortes als Handbuch zur kreativen Personal-, Persönlichkeits- und Strukturentwicklung dienen und dazu beitragen, dass Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildner, Coaches, Counselor, Supervisoren und sonstige Lehrende ihre Anleitungen für Einzelne, Gruppen und Teams entwicklungspsychologisch fundiert gestalten können. Dr. Klaus Lumma: Counselor grad. BVPPT / ACA, Gründer & Senior Advisor IHP, Erziehungswissenschaftler, Psychotherapeut (Austria), Supervisor DGSv, Kunsttherapeut DGKT, Gestalttherapeut DVG, Orientierungsanalyse, Paarberatung, Graduierungsbegleitung, Dozent an der Akademie Faber-Castell. Brigitte Michels: Counselor grad. BVPPT, Kunst- und Gestaltungstherapeutin, Psychotherapie (HPG), Orientierungsanalyse, Supervision, Dozentin an der Akademie Faber-Castell. Dagmar Lumma:Counselor grad. BVPPT, Leitung John Brinley Akademie, Orientierungsanalyse, Gestaltpädagogik, TA, Paarberatung, Vorstand IHP, Vorstand BVPPT, Dozentin an der Akademie Faber-Castell.