Unter dem Motto »Zukunftsperspektiven von Sportinformatik und Sporttechnologie im Leistungs- und Breitensport« war das 13. Symposium der Sektion »Sportinformatik und Sporttechnologie« der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) für den 24. und 25. September 2020 in Bayreuth geplant, konnte wie viele Veranstaltungen 2020 aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie jedoch nicht wie geplant stattfinden. Da trotz der belastenden Umstände ein hohes Interesse an der Tagung vorlag, wagte die Sektion zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein digitales Format. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert die »Spinfortec2020 digital« in bewährter gedruckter Form. Neben dem Hauptbeitrag von Prof. Fuss (Swinburne University Melbourne, Australien) mit einem profunden Überblick zu smart equipment and wearable technology zeigen 37 Beiträge aus verschiedenen Bereichen eindrucksvoll die Möglichkeiten der Sportinformatik und Sporttechnologie für die Sportwissenschaft auf.Herausgeber/inDr. Ulrich Fehr ist seit 2018 Sprecherratsmitglied der Sektion und hat als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth den dortigen Masterstudiengang Sporttechnologie mit aufgebaut.Violet Werner (B.Sc. Sportökonomie) hat als wissenschaftliche Hilfskraft maßgeblich zum Gelingen der Tagung beigetragen.
Band 5 der Buchreihe Mentaltraining im Sport behandelt psychologische Trainingsformen, die in der Ausdauersportart Triathlon von besonderer Bedeutung sind. Dabei werden die wichtigsten triathlonspezifischen Probleme aufgegriffen (z. B. der triathlonspezifische Wechsel) und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Der Bogen spannt sich von Technik- und Taktikschulung, über den Umgang mit belastenden Wettkampfsituationen und deren Bewältigung, über Aspekte der Motivierung bis zur Willensschulung.Die Autoren versuchen, grundlegende sportpsychologischen Erkenntnisse – aber vor allem aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der psychologischen Trainingsverfahren – aufzubereiten, so dass sie sowohl für den Athleten als auch für den Trainer leicht verständlich sind. Im Vordergrund steht dabei die Orientierung an den praktischen Ziel- und Aufgabenstellungen im Training und Wettkampf. Aus dem InhaltAnforderungsprofil im Triathlon – Psychische Faktoren im Triathlon – Mentale Trainingsformen im Jahresverlauf – Entspannungsverfahren – Aufmerksamkeitsregulation und Gedächtnisprozesse – Achtsamkeit – Visualisierung – Motivation, Selbstmotivierung, Willenskraft – Umgang mit Angst und Stress – Selbstbeobachtung – Wettkampfvorbereitung – Trainingsformen – Gruppenzusammenhalt – Trainingsbeispiele. Die AutorenDie Autoren sind ausgewiesene Experten für Sportpsychologie und Triathlon:PD Dr. Heiko Ziemainz ist Sportwissenschaftler und arbeitet seit Anfang 2001 am Department für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.Wolfgang Rentschler ist Sportlehrer und Diplomtrainer Triathlon. Seinen ersten Triathlon absolvierte er 1984. Aktuell betreut er als Coach nicht nur ambitionierte Breiten- und Leistungssportler, sondern ist auch im Verein und auf Schulebene im Triathlon tätig.
Auf der ganzen Welt lassen sich differente Begegnungsformen zwischen Menschen und Tieren ausmachen, welche der Unterhaltung des Menschen dienen können. Ausgehend von dem jeweiligen Sportverständnis kann es sich hierbei um Sport mit Tieren handeln oder um das Aufeinandertreffen von Mensch gegen Tier bzw. Tier gegen Tier. Dieser interdisziplinär angelegte Sammelband greift sport- und tierethische Überlegungen zum Einsatz von Tieren im Sport auf. Grundsätzliche moralische Fragen werden diskutiert und Forschungsergebnisse aus spezifischen tierbezogenen Sportarten vorgestellt. Ziel des vorliegenden Bandes ist es, eine konstruktiv-kritische Auseinandersetzung mit tierbezogenen Sportarten in der Sportwissenschaft und weiteren Disziplinen wie den Human-Animal-Studies anzuregen.HerausgeberDr. Florian Hartnack ist Lehrer und Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen.
Dresden und Großwallstadt waren die Austragungsorte der 33. und 34. Auflage des jährlich stattfindenden Triathlon-Symposiums des Triathlon-Vereins Deutscher Ärzte und Apotheker. Im nun vorliegendenden Band 28 der Schriftenreihe „Triathlon und Sportwissenschaft“ sind wesentliche Beiträge der beiden Veranstaltungen dokumentiert.
»Bewegung heilt und beugt vor« – Bewegungs- und sportwissenschaftliche Interventionen können dazu beitragen, einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu entwickeln oder zu erhalten. In allen Lebenswelten (Kitas, Schulen, Gemeinden, Arbeitswelten, Rehabilitations- und Senioreneinrichtungen) kümmern sich sportwissenschaftliche Akteure um die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Dennoch ist die körperliche Inaktivität eine gesellschaftspolitische Herausforderung mit unmittelbaren Folgen für die Gesundheit. Um nachhaltige Lösungen zu entwickeln gilt es, die Sportwissenschaft interdisziplinär zu vernetzen und Best-Practice-Ansätze stärker in den Fokus zu rücken. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert aktuelle Forschungsergebnisse der Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit, die vom 04. bis 06. April 2019 in Hamburg stattfand. Die Beiträge geben einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und thematisieren die Bewegungs- und Gesundheitsförderung in verschiedenen Settings, Maßnahmen für einzelne Altersgruppen, die Digitalisierung, Diagnose- und Assessmentverfahren sowie die Möglichkeiten integrativer Entwicklungen von Unterstützungssystemen.Herausgeber/innenPD Dr. Bettina Wollesen ist dvs-Vizepräsidentin »Gesundheit und Bewegung«. Aktuell leitet sie Forschungsprojekte in diesem Bereich an der TU Berlin und an der Universität Hamburg.Charlotte Meixner und Julia Gräf sind Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Promotionsstudentinnen in der Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg.Prof. Dr. Iris Pahmeier ist Professorin in der Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Sport und Gesundheit sowie Sport und Psyche an der Universität Vechta. Prof. Dr. Lutz Vogt ist Professor am Institut für Sportwissenschaft in der Abteilung Sportmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Gesundheit. Prof. Dr. Alexander Woll ist Sprecher der dvs-Kommission Gesundheit und Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports am Karlsruher Institut für Technologie.
Interventionsprogramme der Gesundheitsförderung führen oftmals nicht zu langfristigen Veränderungen. Ein Grund dafür ist die sogenannte Intentions-Verhaltens-Lücke. Um diese Lücke schrittweise zu schließen, rückt das Konzept der Gesundheitskompetenz als Ressource für Empowerment und Selbstbestimmung verstärkt in den Fokus der Gesundheitsforschung. An diese Entwicklung knüpft die vorliegende Arbeit an, welche die zweijährige, quasi-experimentelle GeH Mit!-Studie »Gesundheitsförderung für HochschulMitarbeiter*innen durch Yoga« dokumentiert. Im Rahmen der Studie wurden die langfristigen Einflüsse eines theoriegeleiteten, evidenzbasierten und standardisierten Interventionsprogramms auf Gesundheit und Gesundheitskompetenz von Hochschulmitarbeiter*innen untersucht. Für die theoretische Modellierung einer salutogenetischen, alltagsnahen Gesundheitskompetenzentwicklung wurde dabei eine Public-Health-Perspektive auf Gesundheitskompetenz gewählt, angereichert einerseits um ein bildungswissenschaftlich geprägtes Kompetenzverständnis und andererseits um psychologische Überlegungen zu gelingender langfristiger Verhaltensänderung. Lena Krolls Abhandlung liefert greifbare Hinweise, an welchen Stellschrauben für eine nachhaltige Gesundheitskompetenzförderung angesetzt werden sollte und legt theoriegeleitet und evidenzbasiert Möglichkeiten der konkreten Anbahnung von langfristigen Veränderungen vor.AutorinLena Kroll ist als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Sportwissenschaft der Universität Augsburg tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheitskompetenzentwicklung, Verhaltensänderung sowie Wirkungen von Achtsamkeitsverfahren und Yoga.
Im Zuge der Diskussion um Bildungsstandards und Outputorientierung sollen die im Sportunterricht vermittelten Kompetenzen theoretisch begründet und empirisch überprüft werden. In diesem Buch werden vor dem Hintergrund eines Erziehenden Sportunterrichts gesundheitsbezogene Kompetenzen in einem Strukturmodell fundiert und ein Testinstrument für die empirische Erfassung entwickelt. Die theoretische Ableitung basiert auf drei Konstrukten: sport- und bewegungskulturelle Kompetenz, gesundheitsbezogene Handlungsfähigkeit und allgemeine Gesundheitskompetenz. Diese drei Zugänge münden in dem theoretischen Modellentwurf zur sportbezogenen Gesundheitskompetenz (SGK). Das Modell besteht aus den drei Dimensionen Kompetenzbereiche, gesundheitsbezogene Themenfelder und Anforderungsniveaus. Darauf aufbauend wurden in einem mehrstufigen Verfahren offene und geschlossene Testaufgaben entwickelt, Pretests mit Schülern durchgeführt sowie Experten (Sportlehrkräfte, Sportstudierende und Sportwissenschaftler) befragt. Nach Abschluss der Hauptuntersuchungen konnte ein raschskaliertes Testinstrument für die Klassenstufen 7 bis 10 erstellt werden. Kompetenzmodell und Testinstrument bieten erweiterte Möglichkeiten zur gezielten Gestaltung und Erfassung von gesundheitsbezogenen Lernprozessen im Sportunterricht.Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich.AutorClemens Töpfer (geb. 1982) ist als Postdoc an der FAU Erlangen-Nürnberg im Arbeitsbereich Bildung im Sport tätig und ist dort Projektkoordinator im BMBF-Projekt Health.eduPLUS (2018-2021). Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in der Kompetenzorientierung und Gesundheitsförderung im Sportunterricht.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1975 ist die „Arbeitsgemeinschaft Schneesport an Hochschulen“ (ASH) eine Organisation, die sich ihrer Satzung gemäß mit „allgemeinen Aspekten und Problemen des Schneesports“ beschäftigt. Im Vordergrund steht dabei, ihrer Geschichte entsprechend, die wissenschaftliche Durchdringung des Phänomens Schneesport aus allen Perspektiven einer sich breit verstehenden Sportwissenschaft. Dies geschieht einerseits durch wissenschaftliche Tagungen, die in einem Theorie-Praxis-Verbund im Darmstädter Haus im Kleinen Walsertal stattfinden, und andererseits in Publikationen, die (nicht nur) die Ergebnisse jener Tagungen einem breiteren Publikum zugänglich machen.In diesem Sinne ist auch die vorliegende Publikation zu verstehen. Sie geht inhaltlich auf die beiden Seminare zurück, die 2017 und 2018 durchgeführt wurden. 2017 stand die Tagung unter dem Thema „Neue und Traditionelle Lehr-, Lern- und Beurteilungsmethoden“, 2018 war „Unterrichten im Schneesport: Zwischen Bewegungs- und persönlichkeitsbezogenen Zielstellungen“ Tagungsinhalt. Die insgesamt neun Beiträge aus diesen beiden Jahren, die in diesem Band veröffentlicht werden, stellen einen Auszug aus diesen beiden Seminaren dar und zeigen zugleich die Breite des Blicks der ASH auf Fragen des Schneesports.
Die Vielfalt des heutigen Turnens spiegelt sich nicht nur in der Breite der klassischen und neuen Sportarten und Bewegungsformen wieder, die unter einer leistungssportlichen Perspektive betrieben werden; diese sind ebenso Inhalte des Gesundheits- und des Schulsports wie auch des Fitness- und Breitensports. Damit werden die Sportarten und Bewegungsfelder aus dem weiten Bereich des Turnens zum Gegenstand der Vermittlung wie zum Inhalt des Trainings von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren. Diese inhaltliche Vielfalt, gepaart mit der gesamten Breite der bewegungsbezogenen Praxisfelder und altersbezogener Zielgruppen bilden den Rahmen für das Tagungsthema. Mit dem Fokus auf ein zielgerichtetes Training und strukturierte Vermittlungsprozesse in sämtlichen Praxisfeldern und für die verschiedenen Zielgruppen wird das Turnen als Gegenstand von Lehr- und Lernprozessen einerseits und Thema der sportwissenschaftlichen Forschung anderseits in den Blick genommen. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert zentrale Beiträge der 10. Jahrestagung der Kommission Gerätturnen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, die vom 03. bis 05. September 2018 an der Universität Göttingen stattfand. Die Beiträge beschäftigen sich in diesem thematischen Rahmen mit Fragestellungen aus den Bereichen Diagnostik und Vermittlung, Leistungsentwicklung und Training im Kindes- und Jugendalter sowie zur Ausbildung und Lehre. In den Darstellungen aktueller Forschungsprojekte und innovativer Praxisbeispiele geben sie den Stand derzeitiger Diskurse zu Entwicklungen und Tendenzen im Turnen in Forschung, Lehre, Training, Ausbildung und Vermittlung wieder und wollen damit Anregungen für Zukünftiges bieten. Der Band richtet sich somit an Personen, welche im Leistungssport, in der Lehre, dem Sportunterricht, der Ausbildung und Vermittlung wie auch in der Forschung im Bereich des Turnens und angrenzender Sportarten und Bewegungsfelder tätig sind. Herausgeber/innenGerd Thienes ist Professor für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Georg-August Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Feldern des Trainings im Schul- und im Gesundheitssport sowie in der motorischen Entwicklung und Leistungsfähigkeit im Kindes- und Jugendalter.Denis Glage ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Georg-August Universität Göttingen. Sein Forschungsinteresse bezieht sich auf den Zusammenhang der Koordination und dem motorischen Lernen.Kathrin Randl ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Arbeitsbereich für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Georg-August Universität Göttingen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im gesundheitsorientierten Training, im Sportunterricht sowie in der Sportspielforschung.
Die Interventionsstudie zum Thema Gesundheit fokussiert zwei Phänomene: (1) Das didaktische Lehrkrafthandeln ist wichtiger Einflussfaktor für Schüler/innenlernen. (2) Aus der Schulforschung ist bekannt, dass Top-Down-Maßnahmen häufig nicht nachhaltig wirksam sind. Daher ist Ziel der Studie, didaktisches Lehrkrafthandeln mittels partizipativem Interventionsansatz im Sinne des sportdidaktischen Anspruchs zu verändern und so die sportbezogene Gesundheitskompetenz der Schüler/innen zu verbessern.Die einjährige Intervention bestand aus einer kooperativen Planung, bei der verschiedene Stakeholder (u. a. Sportlehrkräfte, Schüler/innen, Wissenschaftler/innen) Gesundheitsmaßnahmen für den Sportunterricht konzipierten und umsetzten. Die Evaluation verfolgt einen Mixed-Methods-Ansatz. Planungsprotokolle sowie Interviews und Videobeobachtungen von acht Lehrkräften (Pre-Post-Test-Design) wurden qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet, während die sportbezogene Gesundheitskompetenz der Schüler/innen (n = 233) mit standardisiertem Fragebogen in einem Pre-Post-Test-Design quantitativ erfasst wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass diejenigen Schüler/innen hinsichtlich der sportbezogenen Gesundheitskompetenz am meisten profitieren, die auf der einen Seite Lehrkräfte haben, die in der Lage sind, im Sportunterricht kompetenzorientierte Lehr-Lern-Situationen zu arrangieren und ein ganzheitliches, salutogenetisches und integratives Gesundheitsverständnis aufweisen und auf der anderen Seite eine Schule besuchen, in der ein partizipativer Planungsprozess aufgrund von Rahmenbedingungen umsetzbar ist.Die Ergebnisse bestätigen damit bisherige Befunde zur Bedeutung der Lehrkraftrolle für das Schüler/innenlernen und zeigen das Potential partizipativer Ansätze im Schulsetting.AutorinKatharina Ptack (geb. 1989) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl »Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports« der Universität Bayreuth. Neben der Lehre zu sportpädagogischen und gesundheitswissenschaftlichen Themen beschäftigt sie sich in diesem Rahmen v. a. mit empirischer Schulsportforschung mit dem Schwerpunkt auf dem Thema Gesundheit.
Die 27. Jahrestagung der dvs-Kommission Fußball findet in Karlsruhe mit dem Thema „Wissenschaft & Praxis“ statt. Wie viel Wissenschaft tut dem Fußball gut? Und wie kann Transfer von neuen Erkenntnissen in den Trainings- und Spielbetrieb – sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport – gelingen? Diese und weitere Fragen sollen während der dreitägigen Veranstaltung aus den unterschiedlichsten Perspektiven wie Trainingswissenschaft, Medizin, Pädagogik oder Psychologie diskutiert werden. In den Hauptvorträgen referieren Dr. Peter Görlich (TSG 1899 Hoffenheim) zur Verankerung von Wissenschaft im Profifußball, Dr. Thomas Hauser (DFB-Akademie) zum Kompetenzzentrum DFB-Akademie, Prof. John Cronin (Auckland University of Technology, Neuseeland) zu den Möglichkeiten des Einsatzes tragbarer Widerstände beim Kraft- und Schnelligkeitstraining und Prof. Geir Jordet (Norwegian School of Sport Science, Norwegen) zum Blickverhalten und zur visuellen Wahrnehmung im Profifußball. Daneben werden in zahlreichen Einzelbeiträgen, Posterpräsentationen, Praxis-Workshops, einem Satelliten-Workshop, einem DFB-Akademie-Forum, einer Podiumsdiskussion und einer parallelen BDFL-Fortbildung weitere Aspekte des Fußballs beleuchtet und damit eine Plattform zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis geboten. HerausgeberAlexander Woll ist Professor und Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie. Zudem ist er Sprecher der dvs-Kommission Gesundheit. Stefan Altmann ist akademischer Mitarbeiter in der Abteilung Leistungsdiagnostik des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie und dort für die Koordination von Forschung und Kooperationen im Fußball verantwortlich.
Dieser Band dokumentiert die 12. Jahrestagung der dvs-Kommission »Sport und Raum« zum Thema „Sport für den Menschen – sozial verantwortliche Interventionen im Raum“ am 3. und 4. Oktober 2018 in Wuppertal. Der Tagungsband enthält 14 Beiträge von einschlägigen Expert*innen, darunter auch alle Hauptvorträge.Das Thema der Tagung versieht die Identität der Kommission »Sport und Raum« mit einem Fokus der sozialen Verantwortung. Wäre dies vor einigen Jahrzenten noch als ein rein sozialpädagogisches Thema gelesen worden, kann man heute feststellen, dass soziales Handeln in den meisten Teildisziplinen der Sportwissenschaft eine herausragende Rolle spielt. Soziale Verantwortung wird im Kontext von Sport und seiner räumlichen Inszenierung, wenn nicht explizit genannt, dann doch konzeptionell vermehrt mitgedacht.Es stellt sich also die Frage: Welchen Sport wollen die Menschen? Was brauchen sie und was nicht? Hier ist die städtische und kommunale Sportentwicklungsplanung gefragt, die das Bürgerverhalten und die sportiven Bedürfnisse hat. Soziale Verantwortung zu übernehmen bedeutet auf wissenschaftlicher Seite, Bedürfnisse nicht bloß als durchschnittliches Verhalten zu ermitteln, sondern facettenreich abzubilden und Städte und Kommunen dahingehend zu beraten, auch Randgruppen oder Nischeninteressen mit einzubeziehen oder bestimmte Quartiere städtebaulich aufzuwerten. HerausgeberProf. Dr. Eckart Balz ist Professor für Sportpädagogik am Institut für Sportwissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Planungsdidaktik, Bildungs- bzw. Schulsportforschung, Sportlehrerausbildung und Projekte zur Sportentwicklung.Prof. Dr. Tim Bindel ist Professor für Sportpädagogik/Sportdidaktik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte sind sportpädagogische Jugendforschung, Sportethnografie, Intergenerationales Lehren und Lernen/Schulsport, Informeller Sport sowie Sport in sozialer Verantwortung.
Dieser Band enthält die Abstracts aller Vorträge, Workshops und Posterpräsentationen vom 24. Sportwissenschaftlichen Hochschultag der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (18.-20. September 2019).
An der Schnittstelle zwischen Sport- und Behindertenpädagogik skizziert die Arbeit Ansätze einer behindertenpädagogisch und kulturanthropologisch fundierten Theorie einer inklusiven Fachdidaktik Sport. Ausgangspunkt der Argumentation ist dabei, dass die Sportpädagogik – wie andere Anwendungs- und Handlungswissenschaften auch – vielfach mit impliziten, gesellschaftlich vorformatierten Normvorstellungen wie etwa medial kolportierten Schönheits- und Fitnessideale hantiert. Gleichzeitig ist sie auch mit verborgenen (kultur-)anthropologischen Normvorstellungen konfrontiert. Behinderung wird dabei sowohl bildungstheoretisch als auch fachdidaktisch üblicherweise ignoriert.So erscheint es auf dem Weg zu einer inklusiven Fachdidaktik notwendig, immanente Strukturen zunächst auf ihr inklusives bzw. exklusives Potential hin zu analysieren, um diskriminierende Strukturen in fachimmanenten theoretischen Modellierungen zu reflektieren und ggf. zu dekonstruieren. Als theoretisch explorative Studie findet dazu ein inter- bzw. transdisziplinärer Forschungsansatz Anwendung, der sich analytischer, texthermeneutischer Verfahren bedient, um auf der Folie der Disability Studies sowie des Ableismus immanente Inklusionshemmnisse zu dekonstruieren. AutorPD Dr. Martin Giese arbeitet an der Deutschen Blindenstudienanstalt und ist Privatdozent in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion in der Sport- und Bewegungs-pädagogik und Habilitation in der Behindertenpädagogik.
Inwieweit wirkt sich Körpersprache bzw. nonverbales Verhalten (NVV) auf interpersonaler Ebene im Sportkontext aus? – Dieser Frage wird in dieser Arbeit nachgegangen. Dabei liegt der Fokus auf der Untersuchung des Einflusses von NVV (Dominanz und Unterwürfigkeit) auf die Erfolgszuversicht und die objektive Leistung von Mitspielerinnen und Mitspielern und Gegenspielerinnen und Gegenspielern sowohl im Labor als auch im Feld.Zur Beantwortung der Fragestellung wurde zunächst mit einer explorativen Fragebogenstudie die Relevanz von NVV im Mannschaftssport erhoben. In den anschließenden Hauptstudien wurde in einer dreiteiligen und einer zweiteiligen experimentellen Laborstudie die Bedeutung von NVV erfasst, wenn neben NVV weitere leistungsbezogene Informationen zur Verfügung stehen. Dabei zeigte sich, dass der Einfluss von NVV unabhängig von der Hinzunahme weiterer leistungsbezogener Informationen sehr groß bleibt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde erstmalig in der Forschung mittels einer experimentellen Feldstudie, in welcher im Rahmen eines Elfmeterschießens das NVV der Torhüter manipuliert wurde, getestet, ob sich die hohe interpersonale Bedeutung von NVV auch in einem realen Setting bestätigen lässt. Entsprechend bisheriger Forschung ließ sich dabei der Einfluss von NVV auf die subjektive Einschätzung der Fähigkeit der Torhüter durch die Schützen nachweisen, allerdings nicht der Einfluss auf die objektive Leistung der Schützen.Mit den durchgeführten Studien leistet diese Arbeit damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Auswirkungen von NVV im Sportkontext. AutorinDr. Kirstin Seiler (1989) ist seit 2015 als Assistentin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern im Bereich der Sportpsychologie tätig. Zuvor studierte sie von 2009-2014 Psychologie an der Universität Heidelberg mit den Schwerpunkten Organisationsverhalten und Adaptive Kognition (Masterstudium). Ihre Forschungsschwerpunkte sind nonverbales Verhalten und persönliche Wahrnehmung. In der Lehre arbeitet sie im Bereich der Gruppenkognition und der angewandten Sportpsychologie.
In diesem Band werden auf theoretischer und empirischer Grundlage Standortbestimmungen, Umbrüche und perspektivische Entwicklungen der sportwissenschaftlichen Geschlechterforschung umfassend dargelegt. Die hier zusammengeführten Beiträge der Jahrestagungen 2012 und 2018 der dvs-Kommission Geschlechterforschung zeigen die Bandbreite der sportwissenschaftlichen Geschlechterforschung und verweisen eindrücklich auf die Relevanz der Kategorie Geschlecht, auch in ihrer Verflechtung mit anderen sozialen Zugehörigkeiten (z. B. Ethnie, soziales Milieu, Alter etc.). Die vielfältigen Themen, die sowohl aus geistes- und verhaltenswissenschaftlicher als auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive das komplexe Zusammenspiel individueller Handlungsmöglichkeiten und struktureller gesellschaftlicher Rahmungen in den Blick nehmen, geben geschlechtertheoretisch fundierte Einblicke in Bildungsinstitutionen, in den organisierten Sport, in sportpolitische und sportökonomische Bereiche, in geschlechtsbezogene Repräsentationen in den Medien, zu Fragen von Gesundheit sowie zu sozialen und sportiven Praktiken in verschiedenen Settings und im Lebensverlauf. HerausgeberinnenJudith Frohn ist Professorin am Institut für Sportwissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal und leitet den Arbeitsbereich Sportdidaktik.Elke Gramespacher ist Professorin an der Pädagogischen Hochschule FHNW (Schweiz) und leitet die Professur Bewegungsförderung und Sportdidaktik im Kindesalter am Institut Kindergarten-/Unterstufe.Jessica Süßenbach ist Professorin für Sportpädagogik und Sportwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg im Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit.
Das 43. Volleyball-Symposium des DVV für Lehrkräfte an Hochschulen und Universitäten, für Verbandsmitglieder und A-Trainer (als Fortbildung) fand 2018 in der Sportschule Oberhaching statt. Hervorragende Referate mit Themen aus den verschiedensten Bereichen der Sportwissenschaft, der Medizin und den technisch-taktischen Elementen des Volleyballsports aus dem Anfängerbereich und dem Leistungssport machten das Symposium zu einer inhaltsreichen und erfolgreichen Veranstaltung. HerausgeberKarlheinz Langolf war Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, langjähriger Fachgebietsleiter für Volleyball und ist seit vielen Jahren Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.Reinhard Roth ist Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.
Prolonged stress exposure is associated with cardiovascular disease, depression, anxiety, back pain, poor immune system, obesity and metabolic syndrome. Due to the health-enhancing effects of regular exercise, it is suggested that regular exercise buffers the deleterious effects of psychological stressors by reduced physiological and emotional stress reactivity. However, previous studies only partly support the assumption that regular exercise can reduce physiological and emotional stress reactivity. Most of these previous studies used between-subject designs and artificial stressors, and did not consider the habitual physical activity level of participants. Thus, the current thesis investigated the effects of a 20-week aerobic exercise training (AET) on physiological and emotional responses to real-life stress using a randomized controlled trial and an inactive sample. To assess participants’ physiological and psychological responses during every-day life, ambulatory assessment was used. The main part of the thesis consists of the following three articles, published in peer reviewed international journals: The activity-affect association in inactive peopleThis publication analyzes whether the feel-better effect of unstructured physical activity observed in previous studies can be confirmed during every-day life in sedentary people. Regular exercise and emotional stress reactivityThis publicationreports on the effects of the randomized controlled trial on emotional responses to real-life stress. Regular exercise and physiological stress reactivityThis publication reports on the effects of the randomized controlled trial on physiological stress responses during real-life stress. Die Autorin Since March 2016, Dr. Birte von Haaren-Mack (born 1984) has been a research assistant and postdoctoral lecturer at the Institute of Psychology (Department of Health & Social Psychology) of the German Sports University Cologne. Her research focuses on physical activity and stress in every-day life, ambulatory assessment (methodological). Her teaching focuses on assessment of stress and physical activity, scientific working.
»Statistik im Sport. Grundlagen – Verfahren – Anwendungen« wendet sich an alle Studierenden des Fachs Sports, ausgebildete Sportlehrer/innen sowie Trainer/innen, die ein Interesse daran haben, empirisch angelegte Untersuchungen und statistisch begründete Forschungsergebnisse nachvollziehen und kritisch beurteilen zu können und/oder die motiviert sind, selbst empirische Untersuchungen unter Einbeziehung statistischer Methoden durchzuführen. Das Buch ist als Lern- und Lehrbuch konzipiert, eignet sich aber auch als Nachschlagewerk. Es enthält eine ausführliche Beschreibung einzelner, weit verbreiteter Testverfahren. Die völlig überarbeitete und erweiterte 5. Auflage berücksichtigt, dass statistische Analysen heute in der Regel mit Hilfe von Software durchgeführt werden. Dem Selbststudium dient die Bereitstellung eines umfangreichen elektronischen Datensatzes der MODALIS-Studie zur motorischen Entwicklung, für den Kontrollaufgaben angeboten werden. Autoren/innenKlaus Willimczik (geb. 1940) ist Ordentlicher Professor (em.) an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld. Er hat 1966 in Philosophie (Mainz) promoviert und sich 1971 in Frankfurt/Main mit einer Arbeit zur biomechanischen Bewegungsanalyse habilitiert. 1999 verlieh ihm der Fachbereich Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Ehrendoktorwürde, insbesondere für seine Verdienste um die theoretische Begründung der Sportwissenschaft. Von 2007 bis 2011 war er Gastprofessor an der Technischen Universität Darmstadt. Fabienne Ennigkeit (geb. 1985) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie forscht u.a. zum Selbstkonzept im Sport und zu motorischen Basiskompetenzen und lehrt im Bereich quantitativer Forschungsmethoden.
Das 42. Volleyball-Symposium des DVV für Lehrkräfte an Hochschulen und Universitäten, für Verbandsmitglieder und A-Trainer (als Fortbildung) fand 2017 am DJK Bildungs- und Sportzentrum in Münster statt.Hervorragende Referate mit Themen aus den verschiedensten Bereichen der Sportwissenschaft, der Medizin und den technisch-taktischen Elementen des Volleyballsports aus dem Anfängerbereich und dem Leistungssport machten das Symposium zu einer inhaltsreichen und erfolgreichen Veranstaltung. Karlheinz Langolf war Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, langjähriger Fachgebietsleiter für Volleyball und ist seit vielen Jahren Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.Reinhard Roth ist Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.
Nachdem Band 26 der Schriftenreihe Triathlon und Sportwissenschaft der zum 30-jährigen Bestehen des Triathlon-Vereins Deutscher Ärzte und Apotheker die wesentlichen Beiträge des 29. und 30. Triathlon-Symposiums dokumentiert, liegt nun bereits der Band 27 der Schriftenreihe mit den Beiträgen des 31. und 32. Triathlon-Symposiums vor. In den Tagungsräumlichkeiten des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig standen trainingswissenschaftliche Fragestellungen sowie präventive Gesundheitsaspekte (Training der Rumpfmuskulatur, Vermeiden von Schulterbeschwerden sowie von Übertraining sowie die Absicherung von Triathlonveranstaltungen zur Unfallverhütung) im Mittelpunkt.
Dieser Band beruht auf den ASH-Tagungen 2015 und 2016 mit den Schwerpunktthemen „Wagnis und Verantwortung“ und „Qualität von Schneesportunterricht“. Weitere Themen kommen ergänzend hinzu.
Das 41. Volleyball Symposium des DVV für Lehrkräfte an Hochschulen und Universitäten, für Verbandsmitglieder und A-Trainer (als Fortbildung) fand 2016 an der Landessportschule Albstadt/Tailfingen statt.Die Veranstaltung beeindruckte durch eine Vielzahl hervorragender Referate mit Themen aus den verschiedensten Bereichen der Sportwissenschaft, der Medizin und den technisch taktischen Elementen des Volleyballsports, von den Grundlagen des Anfängerbereichs bis hin zum Leistungssport. Karlheinz Langolf war Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, langjähriger Fachgebietsleiter für Volleyball und seit vielen Jahren Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes.Reinhard Roth ist Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes.
An der Universität Hamburg untersuchen wir seit 1998 im Zusammenwirken mit dem Wissenschafts-Förderverein am Institut für Bewegungswissenschaftt (vormals HIS e. V.) die Gleichgewichts-Problematik in spezifischen Handlungskontexten. Aufgrund der unterschiedlichen Arbeitszusammenhänge konnten wir uns auf Kooperationen mit Kollegen aus verschiedenen Universitäten (Uni Stuttgart, Uni Oldenburg, TU München, Uni Luxemburg, HAW Hamburg) stützen, die uns dabei halfen, unseren Ansatz theoretisch, methodologisch und pragmatisch zu erweitern. Diese Veröffentlichung geht auf Berichte und Diskussionen im Arbeitskreis „Training der Gleichgewichts-Leistung im Handlungszusammenhang“ auf der dvs-Tagung Trainingswissenschaft in Potsdam 2015 zurück und resümiert unsere Untersuchungen der Gleichgewichts-Leistungen von Kindern, Sportstudierenden und Senioren. Prof. Dr. Volker Lippens ist außerplanmäßiger Professor am Institut für Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Er hat an unterschiedlichen Universitäten (Oldenburg, Vechta, Augsburg und München) Sportpraxis, Bewegungslehre sowie Sportpädagogik in der Sportwissenschaft gelehrt. Volker Nagel ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind sportartenübergreifende Vermittlungsmodelle für situative Sportarten, insbesondere transferorientiert-polysportive Trainingskonzepte für die Sportspiele sowie den Roll-, Eis- und Schneesport. Darüber hinaus arbeitet er zur Didaktik und Methodik des Seniorensportes sowie des Gleichgewichtstrainings. Er ist Gründer und ehrenamtlicher Leiter des Wissenschafts-Fördervereins HIS e. V. am Institut für Bewegungswissenschaft.