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Sport als Wissenschaft

Produktinformationen »Sport als Wissenschaft«

Das Bedürfnis, die eigene wissenschaftliche Disziplin zum Gegenstand theoretischer Reflexionen zu erheben, ist in der Sportwissenschaft derzeit unübersehbar. Hierin zeigen sich 25 Jahre nach der Etablierung des Faches in seiner modernen Form Bemühungen um eine neue Fundierung und Profilierung der Sportwissenschaft. Die damit verbundene Analyse des Wissenschaftssystems darf aber die historische Perspektive nicht unberücksichtigt lassen, zumal Organisationssystem wie auch Auffassungen über Sinn und Aufgabe der Sportwissenschaft nur dann verständlich werden, wenn ihr historischer Entwicklungsverlauf betrachtet wird. Die Jahrestagung 1996 der Sektion Sportgeschichte hatte sich daher das Ziel gesetzt, über diese Problematik, die Entwicklung der Sportwissenschaft in Deutschland aus historischer Sicht, einen Diskussionsprozess in Gang zu setzen. Die in diesem Berichtsband vorgelegten Beiträge zur Tagung, die sich organisationshistorischen wie disziplinbezogenen und problemgeschichtlichen Aspekten widmen, ergänzt um weitere themenbezogene Aufsätze, wollen dieses Anliegen auch in der Öffentlichkeit vorantreiben.

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Sportwissenschaft rund um den Fußball
Sportwissenschaft rund um den Fußball

Dieses Buch enthält die Vorträge, Referate und Schriftfassungen der Praxisdemonstrationen der 12. Jahrestagung der dvs-Kommission Fußball, die vom 22.-26.9.1996 in der Sportschule Oberhaching in München stattfand. Unter dem Rahmenthema Sportwissenschaft rund um den Fußball werden in 17 Beiträgen wissenschaftliche Forschungsergebnisse dargelegt und praxisrelevante Aspekte vom Lernen und Trainieren im Fußballsport behandelt. Die Schwerpunkte der fußballbezogenen Beiträge liegen auf den Gebieten "Techniktraining", "Leistungsdiagnostik und Spielanalyse", "Coaching und Wettkampfvorbereitung" sowie "Sporttraumatologie und Sportorthopädie".

Regulärer Preis: 20,50 €
Sportwissenschaft interdisziplinär – Spätlese
Sportwissenschaft interdisziplinär – Spätlese

In vier Bänden „Sportwissenschaft interdisziplinär“ hat der Autor sich ausführlich mit den zentralen Kriterien der Wissenschaftstheorie in ihrer Anwendung auf die Sportwissenschaft auseinandergesetzt. Die Frage nach der Geschichte und dem Gegenstandsbereich der Sportwissenschaft sind im Band 1, die Frage der Theoriebildung ist im Band 2, die sportspezifische Forschungsmethodik und die Verantwortung sind im Band 3 abgehandelt worden. Im Band 4 hat der Autor die wissenschaftstheoretischen Kriterien mit jeweils zwei Fachvertretern der sportwissenschaftlichen Teildisziplinen diskutiert. Zentrierend war die Frage danach, welchen Beitrag die Teildisziplinen zur interdisziplinären Sportwissenschaft leisten können und welchen Nutzen die Teildisziplinen aus der interdisziplinären Sportwissenschaft ziehen können. Die ersten vier Bände „Sportwissenschaft interdisziplinär“ sind als Dialog geschrieben worden. Diese Darstellungsform entspricht der wissenschaftlichen Grundeinstellung des Autors. Sie erlaubt es ihm, dort, wo es notwendig ist, unterschiedliche Grundpositionen nebeneinander stehen zu lassen und nicht den Anspruch von ‚Letztwahrheiten‘ zu erheben. Außerdem ermöglicht diese Dialogform eine gewisse didaktische Aufbereitung der differenzierten Materie. Und schließlich lockert der Dialog der drei engagierten, sehr unterschiedlich sozialisierten und wissenschaftlich arbeitenden Sportwissenschaftler den nicht immer einfachen philosophischen Diskurs auf. Die ‚Spätlese‘ im Band 5 weicht von dieser Tradition ab. Klaus Willimczik (geb. 1940) ist Ordentlicher Professor (em.) an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld. Er hat 1966 in Philosophie (Mainz) promoviert und sich 1971 in Frankfurt/Main mit einer Arbeit zur biomechanischen Bewegungsanalyse habilitiert. 1999 verlieh ihm der Fachbereich Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Ehrendoktorwürde insbesondere für seine Verdienste um die theoretische Begründung der Sportwissenschaft. Von 2007 bis 2014 war er Gastprofessor an der Technischen Universität Darmstadt. Er hat neben seinen zahlreichen wissenschaftstheoretischen Veröffentlichungen zur interdisziplinären Sportwissenschaft eine Fülle von empirisch interdisziplinär angelegten Forschungsprojekten mit einer Schwerpunktlegung auf die Bewegungswissenschaft und die Sportpsychologie durchgeführt. In seiner aktiven Zeit war er mehrfach Deutscher Meister über 110-m-Hürden und später Bundestrainer in der Leichtathletik. Von 1979 bis 1985 war er Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) und von 1986 bis 1988 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Sportbundes (DSB).

Regulärer Preis: 39,50 €
Dabei sein ist (nicht) alles. Inklusion im Fokus der Sportwissenschaft
Dabei sein ist (nicht) alles. Inklusion im Fokus der Sportwissenschaft
Produkttyp: Print

Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung im Jahr 2009 ist das Thema Inklusion zu einer zentralen bildungs- und gesellschaftspolitischen Aufgabe geworden. Auch die Sportwissenschaft stellt sich der Thematik und muss Konsequenzen für Forschung, Lehre und Beratung von sport- und bewegungsbezogenen Handlungsfeldern ziehen. Der vorliegende Band bildet – vor dem Hintergrund des dvs-Expert/innen-Workshops 2015 – Ausschnitte der teildisziplinären und zum Teil widersprüchlichen Diskurse ab. HerausgeberinnenDr. Ina Hunger ist Professorin am Institut für Sportwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen und leitet dort den Arbeitsbereich Sportpädagogik und -didaktik. Sie forscht aktuell im Rahmen der Themengebiete »Gender/Diversität und frühe Kindheit« sowie »Sportunterricht als soziale Praxis«. Dr. Heike Tiemann ist Professorin an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und leitet das Fachgebiet Schulsport. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind in der Sportpädagogik, -didaktik und -soziologie verortet und beziehen sich auf die Themenfelder Inklusion im schulischen und außerschulischen Sport, Professionalisierung von in inklusiven Settings tätigen Sportlehrkräften, Sport und Geschlecht und Soziologie des Behindertensports. Dr. Sabine Radtke ist Professorin im Department Sport & Gesundheit der Universität Paderborn und leitet den Arbeitsbereich »Inklusion im Sport«. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Themenfelder »Umgang mit Heterogenität im Sport unter besonderer Berücksichtigung der Dimensionen Behinderung, Ethnie, Gender, sexuelle Orientierung«, »Paralympischer Sport« und »International vergleichende Strukturanalyse«.

Varianten ab 11,99 €
Regulärer Preis: 15,00 €