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Professionalisierung und Sport

Produktinformationen »Professionalisierung und Sport«

Der Begriff Professionalisierung ist nicht nur im Sport, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen und der Wissenschaft ein schillernder Begriff. Ziel der Tagung der Sektion Sportsoziologie der dvs 1998 in Velen war, neue Einsichten zu offenen Fragen oder latenten Problemen der Professionalisierungstendenzen im Sport zu erhalten.
Die 11 Beiträge dieses Bandes beziehen sich in erster Linie auf Fragen der Etablierung von Berufsrollen und deren Professionalisierbarkeit und rekurrieren hierbei auf verschiedene Handlungssysteme wie das Gesundheitssystem, Sportverbände, Sportvereine und Olympiastützpunkte sowie aus historischer Perspektive auf das Spannungsfeld von Amateur vs. Professional. Die mit ihnen zugrundegelegten theoretischen Konzepte reichen von der Tradition des strukturfunktionalistischen Ansatzes, der 'professions' von anderen Berufen (den 'occupations') abgrenzt, bis hin zu Facetten des Dritte-Sektor-Ansatzes, und dessen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Rationalitäten von Ehrenamt und Hauptamt, d.h. freiwilliger sowie vorwiegend unbezahlter Tätigkeit und bezahlter beruflicher Arbeit. Die Bandbreite unterschiedlicher Fragestellungen und Perspektiven in diesem Berichtsband verdeutlicht die Aufgabe der Soziologie, sich in ihren Diskussionen mit der Diffusität der sportpolitischen Verwendung des Professionalisierungsbegriffs auseinanderzusetzen und eine Begrifflichkeit zu entwickeln, die wisssenschaftliche und praktische Relevanz reflektiert.
Mit Beiträgen von Sebastian Braun, Klaus Cachay/Ansgar Thiel, Eike Emrich/Werner Pitsch, Ilse Hartmann-Tews, Friedhelm Kreiß, Siegfried Lamnek, Karl Lennartz, Gertrud Pfister, Norbert Schütte, Michel Verhoeven/Paul de Knop et.al. u.a. Die Herausgeberin, Ilse Hartmann-Tews, ist Professorin am Institut für Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln und Leiterin des Arbeitsbereichs Geschlechterforschung.

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