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Natürlichkeit und Künstlichkeit

Produktinformationen »Natürlichkeit und Künstlichkeit«

Das menschliche Leben vollzieht sich in der Spannung von »Natürlichkeit und Künstlichkeit«. Jede Epoche definiert ihre Lebensvollzüge in dieser Spannung neu. Die Gegenwart verzeichnet in ihren technisch zivilisierten Ambiente neue Schübe von »Künstlichkeit«, denen kompensatorisch neue Ideen von »Natürlichkeit« entgegentreten. Der Sport ist zentral davon betroffen. Die Tagung der dvs-Sektion Sportphilosophie im November 1998 an der Deutschen Sporthochschule Köln hat in Vorträgen und Diskussionen versucht, von unterschiedlichen philosophischen Fragestellungen her sich dem Problem der Künstlichkeit unseres gegenwärtigen Lebens (und des Sports) zu nähern und das Postulat der »Natürlichkeit« in seiner regulativen Funktion zu begreifen. Die nun in Schriftfassung vorgelegten Vorträge der Tagung bieten Diskussionsgrundlagen für notwendige Überlegungen, wenn es darum geht, Konzepte von Bewegung, Spiel und Sport kulturell-historisch zu verstehen und moralisch-ethisch zu kritisieren und zu würdigen. 

Die Herausgeberin, Barbara Ränsch-Trill, ist Professorin für Philosophie/Sportphilosophie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

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