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Frauen im Hochleistungssport

Produktinformationen »Frauen im Hochleistungssport«

Frauen im Hochleistungssport ein Thema mit zahlreichen Facetten und Perspektiven, ein Thema, das provozieren und faszinieren kann. In diesem Berichtsbandes von der Tagung der dvs-Kommission "Frauenforschung in der Sportwissenschaft" im Oktober 2000 in Berlin geht es nicht um die Frage, wie die Schnelligkeit gesteigert, die Schwierigkeiten gemeistert oder die Belastungsfähigkeit erhöht werden könnten. Es interessieren vor allem die Bedingungen, unter denen Frauen Hochleistungssport betreiben, die Bilder, die von ihnen verbreitet werden, oder auch die Chancen und Probleme, mit denen Frauen in der immer noch als Domäne der Männlichkeit geltenden Welt des Spitzensports konfrontiert werden. Der Einführungsbeitrag zu aktuellen Geschlechtertheorien bildet die Grundlage für eine Reflexion der in diesem Band vorgestellten Fragen und Themen, die in drei große Themenkomplexe gegliedert sind: die Darstellung der Athletinnen in den Massenmedien und die Rolle der Medien bei der Inszenierung von Idolen, die Situation von Trainerinnen und die Chancen und Probleme von Kunstturnerinnen. Weitere Themen waren die Situation von Mädchen in sportbetonten Schulen, die Rolle der Frauen in Männersportarten (Ringen, Fußball) sowie die Chancen und Schwierigkeiten von Spitzensportlerinnen mit Behinderung. Zwischen den Inhalten dieser Beiträge ergeben sich zahlreiche "rote Fäden" des Themas, die mit den ebenfalls vorgestellten theoretischen Überlegungen zur Konstruktion von Geschlecht verbunden werden können.

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Dieses Buch enthält die Beiträge der Tagung der dvs-Kommission "Frauenforschung in der Sportwissenschaft", die vom 31.10.-2.11.1996 in Berlin stattfand. Ziel dieser Tagung war es, Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu einer gemeinsamen Diskussion über geschlechtsspezifische Aspekte des Sports von Mädchen und Frauen zusammenzuführen und so den interdisziplinären Dialog zu fördern. Dementsprechend wird ein breites Spektrum an Fragestellungen aus historischer, sozialwissenschaftlicher, medizinischer und trainingswissenschaftlicher Perspektive behandelt. Dabei steht die Benachteiligung von Mädchen und Frauen als Objekt und Subjekt sportwissenschaftlicher Forschung sowie in der Praxis des Sports im Mittelpunkt der Betrachtung. Auch auf gesundheitliche Gefahren, die in einigen Sportarten aus den ständig steigenden physischen und psychischen Anforderungen im Leistungssport für Frauen erwachsen, wird eingegangen. Bei der Auseinandersetzung mit solch komplexen Problemen zeigt sich, wie wichtig es ist, biologische, psychische und soziale Komponenten in ihrer wechselseitigen Verknüpfung zu beachten.

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Regulärer Preis: 20,00 €
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