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Geschlechterforschung im Sport. Differenz und/oder Gleichheit

Produktinformationen »Geschlechterforschung im Sport. Differenz und/oder Gleichheit«

Dieser Band spiegelt die vielfältigen Diskurse und intensiven Forschungsaktivitäten der dvs-Kommission „Frauenforschung in der Sportwissenschaft“ und ihre Vernetzung mit der „scientific community“ in Europa wider. Er enthält Beiträge von Autorinnen und Autoren aus Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Österreich, die aktuelle und wichtige Themen der Frauen- und der Gender-Forschung aufgreifen. Der Band gibt somit einen hervorragenden Überblick über die derzeit diskutierten Trends, Theorien, Methoden und Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung in der Sportwissenschaft. Alle Beiträge kreisen von unterschiedlichen Perspektiven ausgehend um Fragen von Differenz und Gleichheit, d.h. darum, wie Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Geschlechter zu erklären sind, welche Auswirkungen sie haben und wie mit ihnen umzugehen ist.

Herausgeberinnen
Claudia Kugelmann ist Professorin am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg, Gertrud Pfister ist Professorin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Kopenhagen (Dänemark) und Christa Zipprich ist Akademische Rätin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hannover.

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In diesem Band werden auf theoretischer und empirischer Grundlage Standortbestimmungen, Umbrüche und perspektivische Entwicklungen der sportwissenschaftlichen Geschlechterforschung umfassend dargelegt. Die hier zusammengeführten Beiträge der Jahrestagungen 2012 und 2018 der dvs-Kommission Geschlechterforschung zeigen die Bandbreite der sportwissenschaftlichen Geschlechterforschung und verweisen eindrücklich auf die Relevanz der Kategorie Geschlecht, auch in ihrer Verflechtung mit anderen sozialen Zugehörigkeiten (z. B. Ethnie, soziales Milieu, Alter etc.). Die vielfältigen Themen, die sowohl aus geistes- und verhaltenswissenschaftlicher als auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive das komplexe Zusammenspiel individueller Handlungsmöglichkeiten und struktureller gesellschaftlicher Rahmungen in den Blick nehmen, geben geschlechtertheoretisch fundierte Einblicke in Bildungsinstitutionen, in den organisierten Sport, in sportpolitische und sportökonomische Bereiche, in geschlechtsbezogene Repräsentationen in den Medien, zu Fragen von Gesundheit sowie zu sozialen und sportiven Praktiken in verschiedenen Settings und im Lebensverlauf. HerausgeberinnenJudith Frohn ist Professorin am Institut für Sportwissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal und leitet den Arbeitsbereich Sportdidaktik.Elke Gramespacher ist Professorin an der Pädagogischen Hochschule FHNW (Schweiz) und leitet die Professur Bewegungsförderung und Sportdidaktik im Kindesalter am Institut Kindergarten-/Unterstufe.Jessica Süßenbach ist Professorin für Sportpädagogik und Sportwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg im Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit.

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Der zweite Band stellt eine Fortsetzung der 1995 veröffentlichten ersten Sammlung von Werkstattberichten aus der sportwissenschaftlichen Frauenforschung dar, die die Herausgeberin (Hochschullehrerin in Bremen und Hamburg) selbst betrieben, initiiert oder betreut hat. Wie auch im ersten Band zeichnen sich die Beiträge dieser Sammlung durch zwei Merkmale aus: Sie berichten von Forschungen mit Frauen, nicht über Frauen, d. h. Trennungen und Zuweisungen in Forscherin und Forschungsobjekt werden von den Autorinnen abgelehnt. Die subjektiven Erfahrungen und Erkenntnisse von Frauen über ihre Bewegungs-Erfahrungen in verschiedenen Bereichen des Sports sind im Mittelpunkt aller Untersuchungen; Verallgemeinerungen werden stets in Absprache und Übereinstimmung mit den »Mitforscherinnen« entwickelt und nicht in Distanz zu ihnen und »über sie«, weil etwa die »analytische und theoretische Fähigkeit der Forscher(innen)« dies angeblich erlaubt. Die zweite Eigenschaft der Beiträge ist ihre Unabgeschlossenheit. Die Forschungen gehen weiter, und es soll nicht der Eindruck entstehen, die jeweilige Forschungsfrage sei endgültig beantwortet. Einmal davon abgesehen, dass das eine der hervorstechendsten Merkmale jeder Forschung ist, soll hier eher der »Blick in die Werkstatt« ermöglicht werden. Die Autorinnen finden, dass Frauenforschung Bestandteil des Lebens von Frauen sein (werden) sollte auch wenn manche Vorgehensweisen, auf jeden Fall das Niederschreiben, ein Stück weit soziale Isolation mit sich bringen und insofern aus dem allgemeinen Alltag ausgeschlossen zu sein scheinen. Die Forschungsberichte, diesmal aufgelockert durch Fotografien, handeln von: Befragungen von Mädchen an Hamburger Schulen über ihre Wünsche und Vorlieben im Schulsport, unter anderem auch Erfahrungen mit getrenntgeschlechtlichem Unterricht (Jutta Kastens); Möglichkeiten der Selbstkonzeptänderungen von Frauen in Abenteuersportarten durch Einbeziehung ihrer gesellschaftlich zugewiesenen Handlungsmöglichkeiten und -wirklichkeiten und dementsprechend »veränderter« Lebensweisen (Susanne Krebs); Übungsleiterinnen im Kinderturnen und ihrer tatsächlichen Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten in den Sportvereinen, ermittelt durch »Erinnerungsarbeit« (Gerlinde Reeker); Rhythmische Sportgymnastinnen und ihren harten, aber scheinbar auch lustvollen Bedingungen des Trainings und der Wettkampfinszenierungen, die spezifische Persönlichkeitsentwicklungen zur Folge haben (Monika Thiele); der möglichen Kraft von Frauen und einer kritischen Durchleuchtung sportmedizinischer Untersuchungen in Richtung einer Idee von Kraftentfaltung ohne »Weiblichkeits«-Zuweisung und damit Minderung prinzipiell menschlicher Fähigkeiten (Petra Vogt); Bewegungskorrektur als »besserer« Form der Eingriffe im Unterricht statt Fehler-Korrektur aus sowohl erziehungswissenschaftlicher als auch bewegungstheoretischer Sichtweise (Petra Wolters); tanzenden Frauen, die »durch fremde Blicke« geprägte Ästhetisierung und Sexualisierung in diesem für die Entfaltung von Emotionen (eigentlich) so wichtigen bereich der Bewegungskultur womöglich noch schärfer erfahren ebenfalls durch »Erinnerungsarbeit« ermittelt (Iris Wulf-Schnabel).

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