Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Bewegungskompetenz als Bildungsdimension

Produktinformationen »Bewegungskompetenz als Bildungsdimension«

Dieser Jubiläumsband ist im Wesentlichen ein Reprint ausgewählter Beiträge der vergriffenen dvs-Bände 104 und 120. Der gemeinsame Schwerpunkt der beiden Bände liegt in einer phänomenorientierten Fundierung der Sportpädagogik in bildungstheoretischer Absicht. Die Auswahl der Beiträge dokumentiert das interdisziplinäre Bemühen der dvs-Sektion Sportpädagogik um eine pädagogische Interpretation der Bewegungskultur und des Sports, die einerseits den möglichen Bildungsbeitrag in den Mittelpunkt stellt, andererseits jedoch ihren genuinen Gegenstand – Leiblichkeit und Sich-Bewegen – nicht aus den Augen verliert. Aus dieser Perspektive repräsentiert der Band den Entwicklungs- und Diskussionsstand der wissenschaftlichen Sportpädagogik an der Wende zum neuen Jahrtausend. Darüber hinaus möchten die Herausgeber mit dem Reprint den Diskurs über das Verhältnis zwischen Bewegung und Bildung erneut anstoßen und weiter befördern.

Herausgeber
Die Herausgeber sind Professoren für Sportpädagogik und Sportdidaktik an den Universitäten Marburg (Ralf Laging) und Frankfurt am Main (Robert Prohl).

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ebenfalls interessante Artikel

Geschlecht und bewegungsbezogene Bildung(sforschung)
Geschlecht und bewegungsbezogene Bildung(sforschung)

Bewegung, Spiel und Sport in Bildungskontexten wohnen aufgrund der ihnen eigenen Allgegenwärtigkeit des Körperlichen spezifische Chancen zur Entwicklung von Geschlechtsidentitäten inne. Ein geschlechtersensibler Sportunterricht bietet die Möglichkeit, alltägliche Praxen sensibel zu reflektieren und die genannten Potentiale zu nutzen. Ein solcher Unterricht lässt die Schülerinnen und Schülern die Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur als gesellschaftlich gewordenes, mit spezifischem Sinn und Bedeutungen belegtes und sich potentiell weiterentwickelndes Phänomen erkennen.Bewegungsbezogene Bildung bedeutet in diesem Sinne ganz wesentlich das Erfahren eigenen Sich-Bewegens, das Eingebunden-Sein in das gesellschaftlich Gewordene, aber potentiell auch die Erfahrung des darin Fremdwerdens, des Überschreitens bewegungskultureller Vorentwürfe und des Entwerfens, Explorierens und Aneignens individueller Bewegungspraxen. Für den Umgang mit Geschlecht bedeutet das, dass die in weiten Teilen zweigeschlechtlich konzipierte Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur als etwas Veränderbares erkannt und zur Disposition gestellt wird. Kinder und Jugendliche sollen insofern Mündigkeit erlangen, als sie sich gegenüber den tradierten kulturellen Mustern individuell positionieren.Im Anschluss an diese Überlegungen widmen sich die in diesem Band versammelten Beiträge der Bedeutung bewegungsbezogener Bildung im Hinblick auf Fragen des Geschlechterdiskurses. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei Beiträge, die empirische Ansätze und Ergebnisse im Themenfeld präsentieren und/oder hinterfragen. Herausgeber/inProf. Dr. Ingrid Bähr, Prof. Dr. Claus Krieger, Dr. Jan Erhorn und Jonas Wibowo sind Mitglieder des Arbeitsbereiches Bewegung, Spiel und Sport im Fachbereich Didaktik der sprachlichen und ästhetischen Fächer der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg.

Regulärer Preis: 15,00 €
Dimensionen des Bewegungslernens im Turnen
Dimensionen des Bewegungslernens im Turnen

Der Begriff »Dimension« ist traditionell eng mit dem Bewegungslernen im Turnen verknüpft. Die Erschließung der dritten Dimension des Raumes gilt als charakteristisch für turnerisches Sich-Bewegen. Im Bereich des institutionell verankerten Turnens, aber auch im Bereich des informellen Turnens, ergeben sich hieraus spezifische Anforderungen an die Gestaltung von Lernprozessen. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert zentrale Beiträge der Jahrestagung der Kommission Gerätturnen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, welche vom 1. bis 3. September 2014 an der Stiftung Universität Hildesheim stattfand. Zielstellung der Tagung war es, »Dimensionen« des Bewegungslernens im Turnen aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Settings zu diskutieren. In diesem Tagungsband finden sich folgelogisch eine breit aufgestellte Reihe von Beiträgen zu den »Dimensionen des Bewegungslernens« aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Herausgeber/inThomas Heinen ist Professor für Sozialwissenschaften des Sports am Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u. a. im Bereich der Perzeption und Kognition bei komplexen turnerischen Bewegungen. Linda Hennig und Damian Jeraj sind ebenfalls am Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim tätig und beschäftigen sich u. a. mit Fragen zur Fehlerwahrnehmung und -korrektur sowie zu Lernprozessen im Turnen.

Regulärer Preis: 20,00 €
Bewegung – Bildung – Gesundheit. Beiträge zu Perspektiven der Sportwissenschaft
Bewegung – Bildung – Gesundheit. Beiträge zu Perspektiven der Sportwissenschaft

Der vorliegende Sammelband resultiert aus dem Bemühen, eine inhaltliche und strukturelle Neuausrichtung des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Bremen zu konkretisieren. Hierzu wurde im Wintersemester 2008/09 eine Ringvorlesung „Bewegung – Bildung – Gesundheit“ durchgeführt, deren Beiträge aus Philosophie, Bildungswissenschaft und Sportwissenschaft in diesem Sammelband zusammengeführt werden konnten. Sie zeigen neben exemplarisch ausgewählten Themen zu Perspektiven der Sportwissenschaft auch Diskussionslinien möglicher Profilbildungen sportwissenschaftlicher Einrichtungen an (anderen) Universitäten auf. Herausgeber/inBritta Kolbert und Lutz Müller sind Lektoren am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bremen. Monika Roscher war dort von 2008 bis 2009 als Vertretungsprofessorin im Arbeitsbereich „Sport und Lernen“ tätig und ist jetzt Professorin in der Abteilung Spiel- und Bewegungserziehung der Leuphana Universität Lüneburg.

Regulärer Preis: 15,00 €
Kultur – Sport – Bildung. Konzepte in Bewegung
Kultur – Sport – Bildung. Konzepte in Bewegung

Der vorliegende Band berichtet über das Symposium "Kultur Sport Bildung", das im Mai 1998 anlässlich der bevorstehenden Emeritierung von Prof. Dr. Eberhard ("Schorsch") Hildenbrandt auf Schloss Rauischholzhausen bei Marburg stattfand. Dabei stellt dieser Band weniger eine Festschrift im üblichen Sinne dar. Vielmehr handelt es sich um einen Bericht über eine thematisch umgrenzte Tagung, die sich um Einbettung ihrer Thematik in das aktuelle Wirken des Gewürdigten bemühte. So kommt es nicht von ungefähr, dass die beteiligten Referenten und Diskutanten nicht nur in einer besonderen persönlichen, sondern auch in einer besonderen wissenschaftlichen Beziehung zu Hildenbrandt und insbesondere zu seinem Arbeitsschwerpunkt der letzten Jahre, der semiotischen und kulturtheoretischen Analyse des Sports, stehen. Dabei gewann zunehmend die Bildungsperspektive an Bedeutung. Diese Entwicklungslinie versuchte die Tagung aufzunehmen und zu verdichten. Dies manifestierte sich insbesondere in den bildungstheoretischen Beiträgen von Hildenbrandt selbst und von Franke, aber auch in der Fortführung der Jugendkulturdebatte durch Schwier. Ehni und Drexel verknüpften in ihren Beiträgen zum wettkampfsportlichen Handeln symbol- und kulturtheoretische Perspektiven sowie persönlich-biografische Bezüge. Scherler nahm Hildenbrandts Engagement in der universitären Selbstverwaltung zum Anlass, diese kritisch unter die Lupe zu nehmen. Ein Beitrag von Scherer und Bietz zur menschlichen Bewegung unter symboltheoretischer Perspektive ergänzt den Band, in dem auch die Diskussion zu den einzelnen Vortragsblöcken der Tagung von Erdmann dokumentiert wurde.

Regulärer Preis: 18,50 €