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Dimensionen und Determinanten der Trainierbarkeit konditioneller Fahigkeiten

Produktinformationen »Dimensionen und Determinanten der Trainierbarkeit konditioneller Fahigkeiten«

Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es, den Gegenstand Trainierbarkeit theoretisch-methodisch zu konzeptualisieren. Es wird ein dreidimensionales Trainierbarkeitsmodell vorgestellt, welches zusammen mit den Determinanten Geschlecht, Alter und sportliche Vorgeschichte sowie einigen methodischen Kriterien in einer Befundintegration zur Trainierbarkeit der maximalen Sauerstoffaufnahme geprüft wird. Dabei kommen quantitative und qualitativ orientierte Analysemethoden zum Einsatz. Die zentralen Ergebnisse lauten: Es kann angenommen werden, dass es sich bei der Trainierbarkeit der maximalen Sauerstoffaufnahme um ein mehrdimensionales Konstrukt handelt, wobei insbesondere die Dimensionen Anpassungsgeschwindigkeit und Reservekapazität unterschieden werden müssen. Geschlecht und Alter stellen wichtige Determinanten der Trainierbarkeit dar; sie beeinflussen in erster Linie die Anpassungsgeschwindigkeit. Für die Reservekapazität scheinen weder Geschlecht oder Alter noch die sportliche Vorgeschichte eine bedeutsame Rolle zu spielen.

Autorin
Marion Blank, Jahrgang 1975, begann 1994 das Studium der Fächer Biologie, Deutsch und Sport an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, welches sie 2000/01 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Von 1999 bis 2003 war sie als studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft im Arbeitsbereich Sportpsychologie und Methoden-lehre des Instituts für Sportwissenschaft in Tübingen tätig. Von Oktober 2001 bis September 2003 erhielt sie ein Stipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg. Von Oktober 2003 bis September 2005 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Sportpsychologie und Bewegungswissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Neben dem vorliegenden Dissertationsprojekt beschäftigte sie sich im Rahmen von Projekten und Lehrveranstaltungen mit Fragen der (vorwiegend motorischen) Entwicklung in der Lebensspanne sowie der Talentthematik.
Sie promovierte 2006 mit dem Thema „Dimensionen und Determinanten der Trainierbarkeit konditioneller Fähigkeiten“ an der Universität Bern (Schweiz). Mit einem Vortrag zu ihrem Dissertationsprojekt belegte sie den 2. Platz beim Wettbewerb um den dvs-Nachwuchspreis beim 17. dvs-Hochschultag 2005. Außerdem wurde die Dissertation vom Deutschen Olympischen Sportbund im Rahmen der Vergabe des Wissenschaftspreises (der Carl-Diem-Plakette) 2005/06 mit einer lobenden Anerkennung (3. Preis) ausgezeichnet.

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