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Sportpädagogik als Erfahrungswissenschaft

Produktinformationen »Sportpädagogik als Erfahrungswissenschaft«

Ausgangspunkt einer Pädagogik des Sports ist die Vorstellung, dass Bildungspotenziale nicht nur über das Erlernen bewegungskultureller Praktiken, sondern – in gleichem Maße – über die individuellen Erfahrungen im Rahmen der ermöglichten Lernprozesse zu bestimmen sind. Demnach gibt es keinen Sport, der nicht zugleich erzieht – zum Guten oder zum Schlechten. Der Sportpädagogik kommt als Wissenschaft die Funktion zu, angemessene Bildungserwartungen an Bewegung, Spiel und Sport zu formulieren, sowie diese für schulische wie auch außerschulische Vermittlungsfelder zu spezifizieren und auf ihre tatsächlichen Wirkungen hin zu untersuchen. Hierbei soll die empirische Forschung ein Gegengewicht zu dem normativ gehaltenen Begründungsdiskurs schaffen und sicherstellen, dass die erwünschten Erziehungs- und Bildungsprozesse nicht überzeichnen, sondern, zumindest prinzipiell, auch eingelöst werden können. Der Begriff der Erfahrung steht im vorliegenden Tagungsband in einem mehrfachen Sinne zur Diskussion:

  • Welche spezifischen Erfahrungen werden in verschiedenen bewegungskulturellen Handlungsfeldern ermöglicht?
  • Welche Bildungspotenziale sowie Erziehungs- und Lerneffekte dürfen erwartet werden?
  • Welche pädagogischen Leitideen fundieren den Spitzensport in der Zivilgesellschaft?
  • Welche Grundlagen und Methoden kennzeichnen sportpädagogische Forschung?
  • Welche Forschungsergebnisse liegen vor?


Herausgeber/in

Bernd Gröben ist Professor in der Abteilung für Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld und verantwortlich für den Arbeitsbereich Sport und Erziehung.
Valerie Kastrup ist Junior-Professorin der Abteilung für Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld und arbeitet ebenfalls im Arbeitsbereich Sport und Erziehung.
Arno Müller ist Junior-Professor an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Er leitet dort den Fachbereich Sportphilosophie und Sportgeschichte.

 

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