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Die motorische Entwicklung von Grundschulkindern

Produktinformationen »Die motorische Entwicklung von Grundschulkindern«

Die motorische Entwicklung im Kindesalter stellt ein zentrales Thema der sportwissenschaftlichen Forschung dar und findet in Bezug auf die verbreitete These des Rückgangs der motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen im historischen Trend seit mehreren Jahrzehnten auch öffentliche Beachtung. Der Kenntnisstand über die Beeinflussung der motorischen Ontogenese durch die Merkmale der sozialen Lebens- und Bewegungswelt im Kindesalter ist jedoch lückenhaft. Es mangelt an Studien, welche die Kausalitäten der motorischen Entwicklung, z. B. die Einflüsse des Schulsports oder des Medienkonsums, erforschen.
Basierend auf Paul B. Baltes‘ Konzeption der Lebensspannenpsychologie und eines hierarchisch strukturierten Längsschnittdatensatzes trägt die vorliegende empirische Arbeit dazu bei, diese Forschungslücken zu schließen. Untersucht wird, welche Wechselwirkungen zwischen den als entwicklungsrelevant betrachteten Faktoren der sozialen Lebens- und Bewegungswelt bestehen und welche Einflüsse die sozioökologischen, soziodemographischen und schulischen Faktoren auf die motorische Entwicklung im Kindesalter besitzen. Ausgehend von einer Reihe überraschender, dem Forschungsstand widersprechender Ergebnisse werden potentielle Auswirkungen der Studienbefunde u. a. auf die Gestaltung des Schulsports diskutiert.

Autor
Dr. Daniel Wirszing, Jahrgang 1977, studierte Sportwissenschaften und Mathematik auf Lehramt Grund- und Mittelstufe an der Universität Hamburg. Im Anschluss an sein Studium promovierte er im Rahmen des Stipendienprogramms der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Aktuell ist Daniel Wirszing Sportfachreferent der Hamburger Schulbehörde, arbeitet als Sportlehrer, Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg und Referent in der Lehrerfortbildung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der empirischen Schulsport- und Motorikforschung.

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