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Bindung von Kindern im Leistungssport

Produktinformationen »Bindung von Kindern im Leistungssport«

Der Beziehungsqualität zwischen Trainer und Athlet wird für das Kindes- und frühe Jugendalter im Leistungssport besonderes Gewicht beigemessen. Der Trainer kann für die Athleten die Rolle einer Bindungsfigur auf Zeit einnehmen. Der damit in Zusammenhang stehende »secure-base-effect«, also die Regulierung des Sicherheitsgefühls und die Unterstützung bei der Aufgabenbewältigung sind im sportwissenschaftlichen Kontext bislang noch unzureichend aufgeklärt.
Die hier vorliegende Arbeit ist im Rahmen von zwei bundesweiten Studien von Kindern im Leistungssport entstanden. Die Forschungsfragen wurden anhand einer Stichprobe von N = 47 leistungssportlich aktiven Athleten im Alter von sieben bis elf Jahren mit verschiedenen methodischen Erhebungs- und Analyseformen bearbeitet (u. a. Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung, standardisierter Fragebogen). Ziel der Arbeit war die Analyse der Zusammenhänge zwischen Beziehungsqualitätsmaßen und Maßen aus den ergänzenden theoretischen Bausteinen (Selbstkonzept, soziale Unterstützung, pädagogisches Arbeitsbündnis und Bewältigungsstrategien). Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Beziehungsqualität zum Trainer als sekundärer Bezugspersonen im Leistungssport von Kindern.

Autorin
Dr. Almut Krapf (1980) ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Sportpsychologie und Sportpädagogik der Universität Leipzig und beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit sportpädagogischen Fragen und Inhalten sowie qualitativen Forschungsmethoden in Bachelor- und Masterstudiengängen. Neben ihrer Tätigkeit an der Sportwissenschaftlichen Fakultät arbeitet sie als Sportlehrerin und Rückenschullehrerin in verschiedenen Freizeit und Gesundheitssporteinrichtungen im Kinder- und Erwachsenenbereich.

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