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Schüler im Sportunterricht

Produktinformationen »Schüler im Sportunterricht«

»Was passiert im Sportunterricht?« Diese Frage stellt den Ausgangspunkt der Arbeit dar, die darauf abzielt, über die Alltagspraxis des Sportunterrichts aufzuklären und damit einen Ausschnitt der Schulsportwirklichkeit empirisch zu fundieren. Innerhalb der Alltagspraxis erscheint insbesondere das, was Schüler tagtäglich im Sportunterricht machen, als ein zentraler und bislang nur in Ansätzen verfolgter Forschungsschwerpunkt. Versteht man Schüler als Konstrukteure des Schulsports, die das Geschehen im Sportunterricht wesentlich mitbestimmen, verstärkt sich das Forschungsinteresse.
In Anbindung an eine theoretische Rahmenkonzeption für das Forschungsfeld Schulsportforschung und unter dem Blickwinkel einer praxistheoretischen Perspektive werden in der vorliegenden Arbeit einzelne Schülerpraktiken detailliert beschrieben. Hierfür sind umfangreiche Unterrichtsbeobachtungen in Anlehnung an einen ethnographischen Forschungsansatz und anhand der Kodierverfahren der Grounded Theory ausgewertet worden. Im Ergebnis werden fünf Schülerpraktiken im Detail beschrieben und diese auf höherer Abstraktionsebene in den sogenannten Formen der Bezugnahme tiefergehend untersucht. Dabei zeigt sich, dass und wie Schüler in vielfältiger Art und Weise (mit) zur Aufrechterhaltung des Unterrichtsflusses beitragen.

Autorin
Svenja Kamper (1979) ist Studienrätin für die Fächer Sport und Musik am Ernst-Barlach-Gymnasium in Castrop-Rauxel und Lehrbeauftragte am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Technischen Universität Dortmund. Ihre wissenschaftlichen Arbeitsfelder sind die empirische Unterrichts- und Schülerforschung, deren sportdidaktische Konsequenzen sowie der Kompetenzerwerb in der Sportlehrerausbildung.

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