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Bildungsforschung im Sport

Produktinformationen »Bildungsforschung im Sport«

Bildungsforschung ist ein zentrales Thema der Sportpädagogik. Dies zeigt sich einerseits in der stetig steigenden Zahl empirischer Forschungsprojekte arrivierter Forscherinnen und Forscher, die bereits eine Fülle von Erkenntnissen über die pädagogische Praxis im Rahmen des Sports bzw. im erweiterten Sinne der Bewegungskultur erbracht haben.
Andererseits ist der Begriff der Bildung notorisch umstritten. Dies betrifft insbesondere seine Bedeutung als pädagogische Leitkategorie. War es bis vor kurzem die »Handlungsfähigkeit«, die dem Bildungsbegriff als pädagogische Leitidee den Rang streitig gemacht hat, so ist es nun die »Kompetenzorientierung«. Dabei ist die Frage offen, ob der pädagogische Überschuss, der mit dem Bildungsbegriff gegenüber anderen, weniger ambitionierten Leitideen verbunden wird, überhaupt empirisch fassbar und didaktisch umsetzbar ist.
Damit sind drei Fragenkomplexe umrissen, die im Mittelpunkt der Tagung stehen und dieser gleichsam ein Gerüst geben sollen, wobei mit deren Reihung keine Priorisierung verbunden ist:
•    Die Frage nach dem Erkenntnisbestand, den sportpädagogische Bildungsforschung bisher hervorgebracht hat.
•    Die Frage nach der Bedeutung des Bildungsbegriffs und dessen Mehrwert für die Sportpädagogik.
•    Die Frage nach geeigneten Verfahren der empirischen Prüfung der Bedingungen, des Verlaufs und der Effekte von Bildungsprozessen im Rahmen der Bewegungskultur.

Herausgeber
Prof. Dr. Christopher Heim ist Professor für Empirische Bildungsforschung im Sport am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt.
Prof. Dr. Robert Prohl ist Professor für Sportpädagogik am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt.
Holger Kaboth ist pädagogischer Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt.

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