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Mädchen im Sportspiel

Produktinformationen »Mädchen im Sportspiel«

Sportspiele wie Fußball, Handball, Basketball und Hockey spielen nicht nur im Alltag von Jungen eine bedeutende Rolle, sondern auch Mädchen begeistern sich zunehmend für das Spiel mit dem Ball um Tore und Körbe. Mit Blick auf die traditionell als männlich etikettierten Sportspiele wird in diesem Buch der Frage nachgegangen, inwiefern jugendliche Mädchen hinsichtlich ihrer Identitätsfindung von einem Sportspielengagement profitieren können. Auf der Grundlage einer interaktionistischen Entwicklungstheorie verbunden mit einem konstruktivistischen Ansatz zur Aneignung von Geschlecht sowie modernen identitätstheoretischen Überlegungen eröffnet diese qualitative Studie dichte Einblicke in die Lebens- und Sportstile von Mädchen. Anhand der vielfältigen Sportbiografien werden Chancen und Hemmnisse für gelingende Entwicklungsprozesse von jugendlichen Mädchen dargestellt, die schließlich in einer sportspielübergreifenden Typenbildung aller Spielerinnen münden. Dieses Buch entfaltet die Sport(spiel)kultur aus weiblicher Perspektive und leistet damit einen Beitrag zum Aufbau eines entsprechenden Sportspiel-Leitbildes für Mädchen und Frauen.

Autorin
Die Autorin, Jessica Süßenbach, geboren 1969 in Hamburg, studierte die Fächer Sport und Deutsch an der Universität Oldenburg und absolvierte 1998 ihr Referendariat (2. Staatsexamen) in Berlin. Seitdem arbeitet sie an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) im Arbeitsbereich für Kinder, Jugend, Sport und Sozialforschung mit den Schwerpunkten Sportdidaktik, Geschlechterforschung und sportbezogene Jugendsozialarbeit.

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Reihe „Kinder-Jugend-Sport-Sozialforschung“

Sportpädagogik des Kindesalters
Sportpädagogik des Kindesalters

Bewegung, Spiel und Sport nehmen im Leben von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle ein. Da liegt es nahe, die sich stetig ändernden Rahmenbedingungen des Sporttreibens von Kindern und Jugendlichen im Rahmen einer Schriftenreihe näher zu beleuchten. In den Bänden der Reihe "Kinder Jugend Sport Sozialforschung" soll untersucht werden, wie die Bewegungsaktivitäten von Kindern und Jugendlichen gestaltet sind und welche Chancen oder Risiken für ihre Persönlichkeitsentwicklung darin liegen. Theoretisch und empirisch fundierte Analysen zur sozialen Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport bei Kindern und Jugendlichen vom selbstorganisierten Spiel mit Freunden bis zum spezialisierten Leistungstraining bilden das Profil der Reihe. Den Auftakt macht hierbei die 2., neu bearbeitete Auflage der "Sportpädagogik des Kindesalters" des Essener Sportpädagogen Werner Schmidt, der gleichzeitig Herausgeber der Schriftenreihe ist. Das Werk führt in sportpädagogische Fragestellungen des Kindesalters ein, beschreibt und analysiert veränderte Vorstellungen von "Kindheit" im historischen und gesellschaftlichen Kontext. Ausgehend von pädagogischen Reformbewegungen, wird ein realistischer Einblick in den Wandel von Kindheit und Bewegungswelt von den 50er Jahren bis heute gegeben. Der Autor verweist aber auch ausdrücklich auf die überzeitliche Bedeutung psycho-sozialer Bedürfnisse von Kindern sowie der Phänomene Spiel und Bewegung. Zudem beleuchtet er den Wandel grundschulpädagogischen Denkens und sportpädagogischer wie anderer sportwissenschaftlicher Vorstellungen zu den Komplexen Entwicklung, Lernen und kindgemäßem Training. Hier werden auch Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie, der Lern- und Sozialisationsforschung sowie der Bewegungs- und Trainingswissenschaft eingebracht. Der Autor plädiert für den Aufbau bewegungs- und lebensweltbezogener Netzwerke unter Berücksichtigung pädagogischer Bezugsgrundlagen, theoretischer Leitlinien für die Grundschule und sportpädagogischer Begründungen für Bewegung, Spiel und Sport als wichtiges Element des Schullebens.

Regulärer Preis: 20,00 €
Kindliche Lebens- und Bewegungswelten in dicht besiedelten Wohnquartieren
Kindliche Lebens- und Bewegungswelten in dicht besiedelten Wohnquartieren

Der zweite Band der Reihe "Kinder Jugend Sport Sozialforschung", die Dissertation Jörg Breuers (Universität Essen, 2001), nimmt die gravierenden Veränderungen der kindlichen Lebens- und Bewegungswelt in den Blick. Begriffe wie Verhäuslichung, Verinselung, Institutionalisierung, Pädagogisierung oder auch Versportung versuchen diesen Wandel zu kennzeichnen. Bei solcherart Etikettierungen von Kindheit geraten die jeweils individuellen Unterschiede in den tatsächlichen Lebensweisen von Kindern schnell aus dem Blick. Im Mittelpunkt des Buches steht daher die Frage, wie das einzelne Kind sein Bewegungskönnen entwickelt. Dabei wird von der Grundannahme ausgegangen, dass Bewegungsentwicklung des Menschen ein dialogischer Prozess ist: Ein Kind entwickelt sein Bewegungskönnen zuallererst in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Reizen, Risiken und Widerständen seiner Lebenswelt. Diese Grundannahme zwingt uns, genauer hinzuschauen, wie das einzelne Kind die unterschiedlich gegebenen objektiven Aufwachsbedingungen für sich verarbeitet und seine individuelle Bewegungsentwicklung ausprägt. Der Autor geht diesen Fragen anhand von drei Fallstudien nach.

Regulärer Preis: 20,00 €
Kindersport-Sozialbericht des Ruhrgebiets
Kindersport-Sozialbericht des Ruhrgebiets

Der vorliegende Bericht zeigt, dass in den Stadtteilen des Ruhrgebiets, in denen besonders viele Kinder aufwachsen, hinsichtlich der Bildungs-, Sozial- und Erwerbsstruktur gravierende Benachteiligungen bestehen. Vor dem Hintergrund dieser sozialen Ungleichheiten wird diskutiert, welchen Beitrag der Sport von früher Kindheit an zur individuellen Entwicklungsförderung und zur sozialen Integration leisten kann. Aus der Untersuchung geht hervor, dass es besonders dem Sport (in der Freizeit, im Verein und in der Schule) gelingt, viele Kinder aus diesen so genannten Risikogruppen an sich zu binden. Autoren/innenDie Arbeitsgruppe Kinder-/Jugendsport-Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen besteht aus: Prof. Dr. Werner Schmidt (Leitung), Katrin Eppinger, Dr. Achim Knollenberg und Dr. Jessica Süßenbach.

Regulärer Preis: 15,00 €
Sportengagement und jugendliches Selbstkonzept
Sportengagement und jugendliches Selbstkonzept

Im Alltag von Jugendlichen nimmt das sportliche Engagement im Sportverein eine bedeutende Rolle ein. Bislang existiert keine einheitliche Befundlage im Hinblick auf die Wirkung von vereinsgebundenem sportlichen Engagement auf die Selbstkonzeptentwicklung von Jugendlichen. Dieses Dilemma bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden quantitativen Querschnittsstudie. Auf der Basis der bisherigen Forschungsergebnisse besonders der viel beachteten Brettschneider-Studie und unter Verwendung eines mehrdimensionalen und hierarchisch organisierten Selbstkonzeptmodells wird versucht, die Wirkung von sportlichem Engagement auf das Selbstkonzept von Jugendlichen aufzuzeigen. Im Fokus hierbei stehen adoleszente Jugendliche, die im Bereich der Sportspiele einer Mannschafts- oder Individualsportart mit unterschiedlicher Intensität nachgehen. Letztendlich kann das Dilemma der aktuellen Forschungslage zwar nicht gelöst, jedoch können richtungsweisende Tendenzen für eine positive Beeinflussung aufgezeigt werden. Nicht zuletzt ist dieses Buch ein Plädoyer, Jugendliche zum Sporttreiben zu animieren. AutorinDr. Katrin Eppinger, geboren 1979 in Mülheim, hat im Jahr 2006 ihr erstes Staatsexamen für das Lehramt der Sekundarstufe I und II in den Fächern Sport, Technik und Mathematik an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) absolviert. Im Anschluss erhielt sie ein Promotionsstipendium und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft im Sportinstitut der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) in der Arbeitsgruppe Kinder-Jugend-Sport-Sozialforschung. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte Sie im Jahr 2009 an der Universität Duisburg-Essen.

Regulärer Preis: 25,00 €