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Die deutsche Bildungs- und Gesundheitskatastrophe

Produktinformationen »Die deutsche Bildungs- und Gesundheitskatastrophe«

Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in relativer Armut - in Großstädten bereits jedes Dritte! Damit verbunden sind frühzeitige soziale Benachteiligungen im Gesundheits- und Bildungsbereich.
Diese beginnen früh (= bei der Geburt), nehmen im Laufe der Entwicklung zu und enden in fehlenden Schulabschlüssen, was zu langfristiger Perspektivlosigkeit führt.
Andererseits bietet die Förderung frühkindlicher, institutioneller Gesundheit und Bewegung und eine Bildung für alle die Chance, mehr Kindern als bisher einen guten Start ins Leben zu ermöglichen – und von diesen frühen Hilfen für alle, so zeigen es die Autoren, profitieren nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch der Wirtschaftsstandort Deutschland.

Autor
Prof. Dr. Werner Schmidt (J. 1949) ist nach Tätigkeiten an den Universitäten in Oldenburg, Osnabrück und Jena seit 1998 Professor für Sportpädagogik an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen. Er ist Initiator und Herausgeber der Deutschen Kinder- und Jugendsportberichte, Autor eines Kindesport-Sozialberichts des Ruhrgebiets sowie einer Sportpädagogik des Kindesalters.

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Reihe „Kinder-Jugend-Sport-Sozialforschung“

Kinder- und Jugendsportkultur (1968-2018)
Kinder- und Jugendsportkultur (1968-2018)

Bewegung, Spiel und Sport nehmen im Leben von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle ein. In der Reihe Kinder – Jugend – Sport – Sozialforschung (Hrsg. Werner Schmidt) werden theoretisch und empirisch fundierte Analysen zur sozialen Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport bei Kindern und Jugendlichen vorgelegt. Dieser Bericht wendet sich an alle im Sport-, Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich-Verantwortlichen. Zu Band 8 Der vorliegende Bericht zur Kinder- und Jugendsportkultur beschreibt im Längsschnitt (1968-2018) diverse Ursachen für die Abnahme der motorischen Leistungsfähigkeit (= 20%) und die Zunahme von Bewegungsmangel und Inaktivität. Eng damit verbunden sind Probleme von Konzentrations- und Sprachstörungen (jedes 3. Kind) sowie Übergewicht und Adipositas (15-20%). Institutionell lassen sich gleichzeitig eine Reduzierung des Sportunterrichts, die fehlenden Qualifikation der Lehrkräfte in Kindergarten und Grundschule (= 50%) sowie der zunehmende Sportlehrermangel und die fehlende Schwimmausbildung beobachten. Befunde zum bewegten Unterricht zeigen andererseits, dass eine bewegungsorientierte Rhythmisierung des Alltags und längere Spielpausen nicht nur Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit fördern, sondern auch die Motorik- und Sprachentwicklung drastisch verbessern. AutorProf. Dr. Werner Schmidt (J. 1949) ist nach Tätigkeiten an den Universitäten in Oldenburg, Osnabrück und Jena, Professor für Sportpädagogik an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, von 1998 bis 2018 gewesen. Er ist Initiator und Herausgeber der Deutschen Kinder- und Jugendsportberichte, Autor eines Kindersport-Sozialberichts des Ruhrgebiets sowie einer Sportpädagogik des Kindesalters

Regulärer Preis: 18,50 €
Mädchen im Sportspiel
Mädchen im Sportspiel

Sportspiele wie Fußball, Handball, Basketball und Hockey spielen nicht nur im Alltag von Jungen eine bedeutende Rolle, sondern auch Mädchen begeistern sich zunehmend für das Spiel mit dem Ball um Tore und Körbe. Mit Blick auf die traditionell als männlich etikettierten Sportspiele wird in diesem Buch der Frage nachgegangen, inwiefern jugendliche Mädchen hinsichtlich ihrer Identitätsfindung von einem Sportspielengagement profitieren können. Auf der Grundlage einer interaktionistischen Entwicklungstheorie verbunden mit einem konstruktivistischen Ansatz zur Aneignung von Geschlecht sowie modernen identitätstheoretischen Überlegungen eröffnet diese qualitative Studie dichte Einblicke in die Lebens- und Sportstile von Mädchen. Anhand der vielfältigen Sportbiografien werden Chancen und Hemmnisse für gelingende Entwicklungsprozesse von jugendlichen Mädchen dargestellt, die schließlich in einer sportspielübergreifenden Typenbildung aller Spielerinnen münden. Dieses Buch entfaltet die Sport(spiel)kultur aus weiblicher Perspektive und leistet damit einen Beitrag zum Aufbau eines entsprechenden Sportspiel-Leitbildes für Mädchen und Frauen. AutorinDie Autorin, Jessica Süßenbach, geboren 1969 in Hamburg, studierte die Fächer Sport und Deutsch an der Universität Oldenburg und absolvierte 1998 ihr Referendariat (2. Staatsexamen) in Berlin. Seitdem arbeitet sie an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) im Arbeitsbereich für Kinder, Jugend, Sport und Sozialforschung mit den Schwerpunkten Sportdidaktik, Geschlechterforschung und sportbezogene Jugendsozialarbeit.

Regulärer Preis: 20,00 €
Sportengagement und jugendliches Selbstkonzept
Sportengagement und jugendliches Selbstkonzept

Im Alltag von Jugendlichen nimmt das sportliche Engagement im Sportverein eine bedeutende Rolle ein. Bislang existiert keine einheitliche Befundlage im Hinblick auf die Wirkung von vereinsgebundenem sportlichen Engagement auf die Selbstkonzeptentwicklung von Jugendlichen. Dieses Dilemma bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden quantitativen Querschnittsstudie. Auf der Basis der bisherigen Forschungsergebnisse besonders der viel beachteten Brettschneider-Studie und unter Verwendung eines mehrdimensionalen und hierarchisch organisierten Selbstkonzeptmodells wird versucht, die Wirkung von sportlichem Engagement auf das Selbstkonzept von Jugendlichen aufzuzeigen. Im Fokus hierbei stehen adoleszente Jugendliche, die im Bereich der Sportspiele einer Mannschafts- oder Individualsportart mit unterschiedlicher Intensität nachgehen. Letztendlich kann das Dilemma der aktuellen Forschungslage zwar nicht gelöst, jedoch können richtungsweisende Tendenzen für eine positive Beeinflussung aufgezeigt werden. Nicht zuletzt ist dieses Buch ein Plädoyer, Jugendliche zum Sporttreiben zu animieren. AutorinDr. Katrin Eppinger, geboren 1979 in Mülheim, hat im Jahr 2006 ihr erstes Staatsexamen für das Lehramt der Sekundarstufe I und II in den Fächern Sport, Technik und Mathematik an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) absolviert. Im Anschluss erhielt sie ein Promotionsstipendium und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft im Sportinstitut der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) in der Arbeitsgruppe Kinder-Jugend-Sport-Sozialforschung. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte Sie im Jahr 2009 an der Universität Duisburg-Essen.

Regulärer Preis: 25,00 €
Kindliche Lebens- und Bewegungswelten in dicht besiedelten Wohnquartieren
Kindliche Lebens- und Bewegungswelten in dicht besiedelten Wohnquartieren

Der zweite Band der Reihe "Kinder Jugend Sport Sozialforschung", die Dissertation Jörg Breuers (Universität Essen, 2001), nimmt die gravierenden Veränderungen der kindlichen Lebens- und Bewegungswelt in den Blick. Begriffe wie Verhäuslichung, Verinselung, Institutionalisierung, Pädagogisierung oder auch Versportung versuchen diesen Wandel zu kennzeichnen. Bei solcherart Etikettierungen von Kindheit geraten die jeweils individuellen Unterschiede in den tatsächlichen Lebensweisen von Kindern schnell aus dem Blick. Im Mittelpunkt des Buches steht daher die Frage, wie das einzelne Kind sein Bewegungskönnen entwickelt. Dabei wird von der Grundannahme ausgegangen, dass Bewegungsentwicklung des Menschen ein dialogischer Prozess ist: Ein Kind entwickelt sein Bewegungskönnen zuallererst in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Reizen, Risiken und Widerständen seiner Lebenswelt. Diese Grundannahme zwingt uns, genauer hinzuschauen, wie das einzelne Kind die unterschiedlich gegebenen objektiven Aufwachsbedingungen für sich verarbeitet und seine individuelle Bewegungsentwicklung ausprägt. Der Autor geht diesen Fragen anhand von drei Fallstudien nach.

Regulärer Preis: 20,00 €