Im Hochleistungssport, auf der höchsten Stufe einer langjährigen und planmäßigen Entwicklung und Förderung, wird die Psyche des Einzelnen zum entscheidenden Faktor über Sieg oder Niederlage. Faktoren wie Einstellungen zu sich selbst und zum Wettkampf, Angst vor Misserfolg, Umgang mit Enttäuschungen, Bewältigung von im Wettkampf auftretenden kritischen Situationen und Konzentrationsverluste im entscheidenden Augenblick spielen eine große Rolle. Selbstwertverluste und Motivationsprobleme wirken sich negativ auf den Trainingsprozess aus. Wer seine Leistungsbereitschaft im Training und die Spielleistung beeinflussen will, muss über das notwendige »psychische Rüstzeug« verfügen, um seine persönlichen Ziele und die seines Teams zu erreichen.Mit speziellem Fokus auf die Sportart Eishockey werden in diesem Buch ausgewählte sportpsychologischen Trainingsformen vorgestellt, die Trainer und Spieler dabei unterstützen, die Leistungsfähigkeit zu optimieren. Die praktischen Beispiele helfen, mentale Trainingsverfahren in das Eishockeytraining sinnvoll einzubauen und im Wettkampf zur Optimierung der Handlungskontrolle einzusetzen. Auch das so scheinbar unbewusst gesteuerte Geschehen auf dem Eis erweist sich somit als bewusstseinsfähig und trainierbar. Aus dem Inhalt: Handeln und Leisten im Eishockey · Psychische Belastung im Training und Wettkampf · Visualisierungstechniken und deren Einsatzmöglichkeiten im Mentalen Training · Entspannungstraining · Kognitives Fertigkeitstraining · Motivation, Motivierung und Willenskraft · Der Umgang mit den Emotionen Stress, Ärger und Angst · Team-Building · Über Selbstbeobachtung zur Selbstkontrolle · Exkurs in die Wissenschaft AutorenDie Autoren sind ausgewiesene Experten für Sportpsychologie und Eishockey: Johannes (Hansi) Clouth ist ehemaliger Eishockeyspieler der DEL und aktiver Eishockeytrainer. Marc-Oliver Löw ist Direktor des Instituts für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig. Oliver Stoll ist Professor für Sportpsychologie und Sportpädagogik am Institut für Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
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Die Arbeitsgemeinschaft Schneesport an Hochschulen e. V. hat in den vergangenen Jahren in gewissen Hinsichten eine Veränderung erlebt. Nachdem im Dezember 2022 ein neuer Vorstand gewählt wurde, hat sich kurz darauf auch der Austragungsort der Jahrestagung verändert und die Schriftenreihe wird neuerdings im E-Book-Format publiziert.Nachdem die traditionelle Jahrestagung über den dritten Advent im Darmstädter Haus im Kleinwalsertal mit wenigen Ausnahmen fast 50 Jahre stattgefunden hat, heißt der aktuell neue Austragungsort Gossensaß im schönen Südtirol mit den anliegenden Skigebieten Ladurns und Ratschings sowie einer ansprechenden Loipe. Um die theoretischen (aber auch praktischen) Beiträge zu bündeln und in erweiterter Form zu dokumentieren, wurde auf der ASH-Mitgliederversammlung 2023 beschlossen, dass an der Schriftenreihe festgehalten wird. Eine geplante Ausgabe wurde ausgesetzt aufgrund zu weniger Einreichungen. Die Redaktion der Schriftenreihe wechselte von Reinhard Thierer zu Nils Eden, der sie von nun an im E-Book-Format fortführen und weiter betreuen wird. Die Einreichungen sind aktuell sehr gering, spiegeln aber teilweise das wider, womit wir uns über ganz verschiedene Disziplinen der Sportwissenschaft beschäftigen. So wirft Hans-Georg Scherer aus anthropologisch-phänomenologischer Sicht einen Blick auf den Schneesport während Niels Kaffenberger, Michael Conrath und Arno Krombholz unterschiedliche Instrumente zur Risikoabschätzung vergleichen. Joachim Boos und Silke Taraks analysieren Skitechniken und Nico Kurpiers vergleicht mit Luca Gersmann, Kai Reinhart, Nils Eden und Uwe Kersting zwei Vermittlungswege hinsichtlich der Druckverteilung unter den Füßen als Indikator für die Position über dem Ski. Peter Kovar und Anna Thomas stellen ein didaktisches Modell zu Kompetenzen in der Schneesportausbildung vor, während Peter Kovar zusätzlich auf die Schneesportausbildung im institutionellen Kontext eingeht. Niels Kaffenberger liefert abschließend auf der Grundlage einer Umfrage einen Überblick über das Schneesportangebot an deutschen Universitäten. Die kommende Jahrestagung in 2024 beinhaltet das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der ASH (ehemals AASH). Wir freuen uns zunächst auf ein weiteres produktives und lehrreiches Zusammentreffen mit der ASH-Familie im Dezember und auf zahlreiche Einreichungen für die Jubiläumsausgabe.
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Die Jahrestagung der dvs-Kommission Gerätturnen fand vom 13. bis 14. Februar 2023 an der Technischen Universität Braunschweig statt. Die Teilnehmenden hatten vor Ort die Möglichkeit, sich einem breit angelegten Themenbereich zu widmen und multidimensional in unterschiedlichen Formaten darüber auszutauschen. Ausgehend von den mündlichen und praxisorientierten Beiträgen und Diskussionen wurden insgesamt sieben Beiträge für den vorliegenden Tagungsband „Ästhetische Wahrnehmung, Bildung und Vermittlung im Turnen und in den Bewegungskünsten“ zusammengestellt. Diese Dokumentation der Beiträge dient damit als Ausgangsbasis, um die aktuellen mehrperspektivischen Themen aus dem universitären Kontext des Turnens als auch artverwandter und künstlerischer Sportbereiche verstehen zu können. Konkret sind im vorliegenden Tagungsband sowohl einzelne als auch mehrere Beiträge aus den Bereichen des Schulsports, des Bewegungslernens, des Trickings und des Tanzens zusammengestellt, durch die die Diversität und gleichzeitig auch die Gemeinsamkeit der Beiträge verdeutlicht werden. Herausgeber*innen Thomas Heinen ist Professor für Bewegungs- und Trainingswissenschaft mit dem Schwerpunkt Wahrnehmung und Handlung an der Universität Leipzig. Er forscht hauptsächlich im Feld der Kopplung von Wahrnehmung und Handlung bei komplexen Fertigkeiten.Damian Jeraj ist ebenfalls der genannten Professur zugehörig (wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrkraft für besondere Aufgaben). Er beschäftigt sich innerhalb des genannten Felds speziell mit dem Bereich der visuellen Fehlerwahrnehmung und deren folgelogischen Ableitungen bei komplexen Bewegungen.Frederike Veit ist ebenfalls der genannten Professur zugehörig (wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben). Sie beschäftigt sich innerhalb des genannten Felds speziell mit dem Bereich der auditiven und visuellen Wahrnehmung von komplexen Bewegungen.
Leipzig und Großwallstadt waren die Austragungsorte der 37. und 38. Auflage des jährlich stattfindenden Triathlon-Symposiums des Triathlon-Vereins Deutscher Ärzte und Apotheker. Im nun vorliegenden Band 30 der Schriftenreihe „Triathlon und Sportwissenschaft“ sind wesentliche Beiträge der beiden Veranstaltungen dokumentiert.
Nur wer körperlich und mental optimal vorbereitet ist, kann auf dem Platz die bestmögliche Leistung abrufen und Siege einfahren. Beim körperlichen Bereich kann mittlerweile auf Standardliteratur mit spezifischen Trainingsformen zurückgegriffen werden. Für das Mentale Training sind solche fußballspezifischen Handreichungen nach wie vor in deutlich geringerer Anzahl und Qualität vorhanden. Hier setzt das vorliegende Handbuch an. Es verfolgt das Ziel, Fußballtrainern, Übungsleitern und Sportlehrern konkrete Handlungsempfehlungen anzubieten, mithilfe derer mental mit den betreuten Mannschaften trainiert werden kann. Es soll also vorrangig der Fußballtrainer selbst sein, der im psychologischen bzw. mentalen Bereich mit den Spielern arbeitet – und nicht der externe Sportpsychologe oder Mentaltrainer. Das Buch verbindet Theorie und Praxis in verständlicher Form und präsentiert u. a. auch anonymisierte Zitate von Spitzentrainern der deutschsprachigen Profiligen, die aus einem Forschungsprojekt des Erstautors resultieren und das Beschriebene nachdrücklich verdeutlichen. Aus dem Inhalt:Kennzeichen und Nutzen des Mentaltrainings im Fußballsport – Möglichkeiten der Diagnostik – Aufbau von Selbstvertrauen – Effektiver Einsatz von Lob und Kritik – Verhinderung von »sozialem Faulenzen« – Förderung des Mannschaftszusammenhalts – Optimiertes Taktiktraining – Wirksames Spielcoaching – Verletzungsmanagement – Förderung des Wohlbefindens des Trainers – Mentaltraining im Nachwuchsleistungsfußball. Die Autoren sind ausgewiesene Experten für Sportpsychologie und Fußballpraxis:Rainer Schliermann ist Professor für Erziehungswissenschaften und sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden sowie Sportpsychologe (asp/BDP) an der Fakultät Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg. Horst Hülß war Studiendirektor an einem Gymnasium, über viele Jahre erfolgreicher Fußballlehrer und Pressechef im Bund Deutscher Fußballlehrer (BDFL).
Band 4 der Buchreihe Mentaltraining im Sport möchte Spieler und Trainer gleichermaßen motivieren und anleiten, Formen des mentalen Trainings zur Optimierung der sportlichen Wettspielleistung selbst auszuprobieren bzw. in den Trainingsalltag zu implementieren. Psychosoziale Leistungsvoraussetzungen und mentale Kompetenzen sind genauso bedeutsam für die sportliche Leistungsfähigkeit wie die Leistungsfaktoren Technik, Taktik und Kondition und bedürfen daher einer zielgerichteten und erfolgsorientierten Ausbildung. Am Beispiel der Mannschaftssportspiele Basketball und Rollstuhlbasketball werden die wichtigsten Problem- und Aufgabenbereiche des Mentaltrainings im Handbuch aufgriffen (z. B. Wettspielvorbereitung, Umgang mit Stress) und praxisorientiert Schritt für Schritt das Vorgehen beschrieben, wie sich einzelne mentale Bereiche verbessern lassen. Ergänzend zu Formen der individuellen Leistungsoptimierung werden auch Aspekte des Teambuildings und Coachings von den Autoren einbezogen. Aus dem InhaltMentales Training im Sport – leistungsrelevante mentale Bereiche im (Roll-stuhl)Basketball – Diagnostik – Motivationsförderung – Selbstvertrauen aufbauen – Stressbewältigung – Bewegungslernen und Taktikvermittlung unterstützen – effektives Coaching – Mannschaftszusammenhalt fördern – Verletzungsprävention. Zur Unterstützung des Lern- und Aneignungsprozesses der Leser werden am Ende jedes Kapitels Lernkontrollfragen gestellt. Mit Hilfe der kommentierten Antworten kann die Richtigkeit selbst überprüft werden. Im Anhang des Handbuches befindet sich ein kommentiertes Literaturverzeichnis für weiterführende bzw. ergänzende Publikationen und ein umfangreiches Arsenal an Kopiervorlagen und Protokollmuster zur praktischen Anwendung beim eigenen Mentaltraining. AutorenDie Autoren sind ausgewiesene Experten für Sportpsychologie und Basketball bzw. Rollstuhlbasketball. Andreas Lau ist Professor am Institut für Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Rainer Schliermann ist Professor an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg. Das Buch wird vom Teilbereich Aus- und Fortbildung des Fachbereichs Rollstuhlbasketball im Deutschen Rollstuhl-Sportverband empfohlen.
Großwallstadt war der Austragungsort der 35. und 36. Auflage des jährlich stattfindenden Triathlon-Symposiums des Triathlon-Vereins Deutscher Ärzte und Apotheker. Im nun vorliegendenden Band 29 der Schriftenreihe „Triathlon und Sportwissenschaft“ sind wesentliche Beiträge der beiden Veranstaltungen dokumentiert.
Der vorliegende Tagungsband dokumentiert zentrale Beiträge der Jahrestagung der Kommission Gerätturnen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft im Jahr 2020 mit dem Tagungsthema »Kompetenzorientierung und Bewegungsexpertise im Turnen«. Ziel der Tagung war es, neue und traditionelle Konzepte des Turnens in verschiedenen Settings und aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven zu analysieren und mit Blick auf das Tagungsthema in ihrer Bedeutung für die Gestaltung turnerischer Lehr-Lernprozesse zu diskutieren. Die in diesem Tagungsband behandelten Beiträge thematisieren Fragestellungen zur Bedeutung der Orientierung an Kompetenzerwartungen im Rahmen eines erziehenden Sportunterrichts für die universitäre Ausbildung von Sportlehrkräften ebenso wie die spezifischen Anforderungen, die sich hieraus für die Gestaltung des Sportunterrichts in der Schule ergeben. Dabei werden sowohl inklusive Perspektiven auf Turnen im Sportunterricht als auch ausgewählte Lehr-Lernkonzepte der Turnausbildung an nationalen und internationalen sportwissenschaftlichen Standorten aufgezeigt und vor dem Hintergrund der Rolle der Bewegungsexpertise für die (zeitgemäße) Ausbildung von Lehrkräften im Turnen reflektiert. Darüber hinaus werden in diesem Tagungsband die Herausforderungen und Chancen der sportwissenschaftlichen Turnausbildung während und nach der Pandemie explizit aufgegriffen und mit Beiträgen, welche bewegungs- und trainingswissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich turnerischer Fähigkeiten und Fertigkeiten bearbeiten, zusammengeführt. HerausgeberinnenAndrea Menze-Sonneck ist Akademische Oberrätin im Arbeitsbereich Sport und Erziehung der Abteilung Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Theorie-Praxis-Verknüpfung, Sprachsensibler Sportunterricht, Mehrperspektivität und Gender im Sport.Pia Vinken ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (post-doc) am Institut für Sportwissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen und verwaltet dort die Professorenstelle für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Trainings- und Bewegungswissenschaft. Ihr Forschungsinteresse liegt im Bereich der Wahrnehmung und Einschätzung der Ästhetik komplexer Bewegungen.
Band 6 der Buchreihe Mentaltraining im Sport behandelt psychologische Trainingsformen, die in der Sportart Schwimmen von besonderer Bedeutung sind. Dabei werden die wichtigsten Probleme aufgegriffen (z. B. Wettkampfvorbereitung) und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Der Bogen spannt sich von Technik- und Taktikschulung, über den Umgang mit belastenden Wettkampfsituationen und deren Bewältigung, über Aspekte der Motivierung bis zur Willensschulung.Die Autorin und die Autoren versuchen, grundlegende sportpsychologischen Erkenntnisse – aber vor allem aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der psychologischen Trainingsverfahren – aufzubereiten, so dass sie sowohl für den Athleten als auch für den Trainer leicht verständlich sind. Im Vordergrund steht dabei die Orientierung an den praktischen Ziel- und Aufgabenstellungen im Training und Wettkampf.Aus dem InhaltAnforderungsprofil im Schwimmen – Psychische Faktoren im Schwimmen – Mentale Trai-ningsformen im Jahresverlauf – Entspannungsverfahren – Aufmerksamkeitsregulation und Gedächtnisprozesse – Achtsamkeit – Visualisierung – Motivation, Selbstmotivierung, Willenskraft – Umgang mit Angst und Stress – Selbstbeobachtung – Wettkampfvorbereitung –Gruppenzusammenhalt – Freiwasserschwimmen.Die Autorin und AutorenDie Autor/innen sind ausgewiesene Expert/innen für Sportpsychologie und Schwimmen:Kathrin Seufert ist Sportpsychologin (M.A.), ehemalige Leistungsschwimmerin und promoviert am Department für Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie arbeitet aktuell als Sportpsychologin an einem Nachwuchsleistungszentrum im Fußball und als Referentin im Schwimmverband Nordrhein-Westfalen. Prof. Dr. Oliver Stoll ist Professor für Sportpsychologie und -pädagogik am Department für Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er war u. a. leitender Sportpsychologe im Deutschen Schwimm-Verband und Teil der Olympia-Mannschaft in Peking 2008.PD Dr. Heiko Ziemainz ist Sportwissenschaftler und arbeitet seit Anfang 2001 u. a. als Fachleiter Schwimmen und im Fach Sportpsychologie am Department für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Band 5 der Buchreihe Mentaltraining im Sport behandelt psychologische Trainingsformen, die in der Ausdauersportart Triathlon von besonderer Bedeutung sind. Dabei werden die wichtigsten triathlonspezifischen Probleme aufgegriffen (z. B. der triathlonspezifische Wechsel) und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Der Bogen spannt sich von Technik- und Taktikschulung, über den Umgang mit belastenden Wettkampfsituationen und deren Bewältigung, über Aspekte der Motivierung bis zur Willensschulung.Die Autoren versuchen, grundlegende sportpsychologischen Erkenntnisse – aber vor allem aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der psychologischen Trainingsverfahren – aufzubereiten, so dass sie sowohl für den Athleten als auch für den Trainer leicht verständlich sind. Im Vordergrund steht dabei die Orientierung an den praktischen Ziel- und Aufgabenstellungen im Training und Wettkampf. Aus dem InhaltAnforderungsprofil im Triathlon – Psychische Faktoren im Triathlon – Mentale Trainingsformen im Jahresverlauf – Entspannungsverfahren – Aufmerksamkeitsregulation und Gedächtnisprozesse – Achtsamkeit – Visualisierung – Motivation, Selbstmotivierung, Willenskraft – Umgang mit Angst und Stress – Selbstbeobachtung – Wettkampfvorbereitung – Trainingsformen – Gruppenzusammenhalt – Trainingsbeispiele. Die AutorenDie Autoren sind ausgewiesene Experten für Sportpsychologie und Triathlon:PD Dr. Heiko Ziemainz ist Sportwissenschaftler und arbeitet seit Anfang 2001 am Department für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.Wolfgang Rentschler ist Sportlehrer und Diplomtrainer Triathlon. Seinen ersten Triathlon absolvierte er 1984. Aktuell betreut er als Coach nicht nur ambitionierte Breiten- und Leistungssportler, sondern ist auch im Verein und auf Schulebene im Triathlon tätig.
Dresden und Großwallstadt waren die Austragungsorte der 33. und 34. Auflage des jährlich stattfindenden Triathlon-Symposiums des Triathlon-Vereins Deutscher Ärzte und Apotheker. Im nun vorliegendenden Band 28 der Schriftenreihe „Triathlon und Sportwissenschaft“ sind wesentliche Beiträge der beiden Veranstaltungen dokumentiert.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1975 ist die „Arbeitsgemeinschaft Schneesport an Hochschulen“ (ASH) eine Organisation, die sich ihrer Satzung gemäß mit „allgemeinen Aspekten und Problemen des Schneesports“ beschäftigt. Im Vordergrund steht dabei, ihrer Geschichte entsprechend, die wissenschaftliche Durchdringung des Phänomens Schneesport aus allen Perspektiven einer sich breit verstehenden Sportwissenschaft. Dies geschieht einerseits durch wissenschaftliche Tagungen, die in einem Theorie-Praxis-Verbund im Darmstädter Haus im Kleinen Walsertal stattfinden, und andererseits in Publikationen, die (nicht nur) die Ergebnisse jener Tagungen einem breiteren Publikum zugänglich machen.In diesem Sinne ist auch die vorliegende Publikation zu verstehen. Sie geht inhaltlich auf die beiden Seminare zurück, die 2017 und 2018 durchgeführt wurden. 2017 stand die Tagung unter dem Thema „Neue und Traditionelle Lehr-, Lern- und Beurteilungsmethoden“, 2018 war „Unterrichten im Schneesport: Zwischen Bewegungs- und persönlichkeitsbezogenen Zielstellungen“ Tagungsinhalt. Die insgesamt neun Beiträge aus diesen beiden Jahren, die in diesem Band veröffentlicht werden, stellen einen Auszug aus diesen beiden Seminaren dar und zeigen zugleich die Breite des Blicks der ASH auf Fragen des Schneesports.
Die Vielfalt des heutigen Turnens spiegelt sich nicht nur in der Breite der klassischen und neuen Sportarten und Bewegungsformen wieder, die unter einer leistungssportlichen Perspektive betrieben werden; diese sind ebenso Inhalte des Gesundheits- und des Schulsports wie auch des Fitness- und Breitensports. Damit werden die Sportarten und Bewegungsfelder aus dem weiten Bereich des Turnens zum Gegenstand der Vermittlung wie zum Inhalt des Trainings von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren. Diese inhaltliche Vielfalt, gepaart mit der gesamten Breite der bewegungsbezogenen Praxisfelder und altersbezogener Zielgruppen bilden den Rahmen für das Tagungsthema. Mit dem Fokus auf ein zielgerichtetes Training und strukturierte Vermittlungsprozesse in sämtlichen Praxisfeldern und für die verschiedenen Zielgruppen wird das Turnen als Gegenstand von Lehr- und Lernprozessen einerseits und Thema der sportwissenschaftlichen Forschung anderseits in den Blick genommen. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert zentrale Beiträge der 10. Jahrestagung der Kommission Gerätturnen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, die vom 03. bis 05. September 2018 an der Universität Göttingen stattfand. Die Beiträge beschäftigen sich in diesem thematischen Rahmen mit Fragestellungen aus den Bereichen Diagnostik und Vermittlung, Leistungsentwicklung und Training im Kindes- und Jugendalter sowie zur Ausbildung und Lehre. In den Darstellungen aktueller Forschungsprojekte und innovativer Praxisbeispiele geben sie den Stand derzeitiger Diskurse zu Entwicklungen und Tendenzen im Turnen in Forschung, Lehre, Training, Ausbildung und Vermittlung wieder und wollen damit Anregungen für Zukünftiges bieten. Der Band richtet sich somit an Personen, welche im Leistungssport, in der Lehre, dem Sportunterricht, der Ausbildung und Vermittlung wie auch in der Forschung im Bereich des Turnens und angrenzender Sportarten und Bewegungsfelder tätig sind. Herausgeber/innenGerd Thienes ist Professor für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Georg-August Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Feldern des Trainings im Schul- und im Gesundheitssport sowie in der motorischen Entwicklung und Leistungsfähigkeit im Kindes- und Jugendalter.Denis Glage ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Georg-August Universität Göttingen. Sein Forschungsinteresse bezieht sich auf den Zusammenhang der Koordination und dem motorischen Lernen.Kathrin Randl ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Arbeitsbereich für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Georg-August Universität Göttingen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im gesundheitsorientierten Training, im Sportunterricht sowie in der Sportspielforschung.
Das 42. Volleyball-Symposium des DVV für Lehrkräfte an Hochschulen und Universitäten, für Verbandsmitglieder und A-Trainer (als Fortbildung) fand 2017 am DJK Bildungs- und Sportzentrum in Münster statt.Hervorragende Referate mit Themen aus den verschiedensten Bereichen der Sportwissenschaft, der Medizin und den technisch-taktischen Elementen des Volleyballsports aus dem Anfängerbereich und dem Leistungssport machten das Symposium zu einer inhaltsreichen und erfolgreichen Veranstaltung. Karlheinz Langolf war Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, langjähriger Fachgebietsleiter für Volleyball und ist seit vielen Jahren Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.Reinhard Roth ist Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.
Nachdem Band 26 der Schriftenreihe Triathlon und Sportwissenschaft der zum 30-jährigen Bestehen des Triathlon-Vereins Deutscher Ärzte und Apotheker die wesentlichen Beiträge des 29. und 30. Triathlon-Symposiums dokumentiert, liegt nun bereits der Band 27 der Schriftenreihe mit den Beiträgen des 31. und 32. Triathlon-Symposiums vor. In den Tagungsräumlichkeiten des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig standen trainingswissenschaftliche Fragestellungen sowie präventive Gesundheitsaspekte (Training der Rumpfmuskulatur, Vermeiden von Schulterbeschwerden sowie von Übertraining sowie die Absicherung von Triathlonveranstaltungen zur Unfallverhütung) im Mittelpunkt.
Dieser Band beruht auf den ASH-Tagungen 2015 und 2016 mit den Schwerpunktthemen „Wagnis und Verantwortung“ und „Qualität von Schneesportunterricht“. Weitere Themen kommen ergänzend hinzu.
Das 41. Volleyball Symposium des DVV für Lehrkräfte an Hochschulen und Universitäten, für Verbandsmitglieder und A-Trainer (als Fortbildung) fand 2016 an der Landessportschule Albstadt/Tailfingen statt.Die Veranstaltung beeindruckte durch eine Vielzahl hervorragender Referate mit Themen aus den verschiedensten Bereichen der Sportwissenschaft, der Medizin und den technisch taktischen Elementen des Volleyballsports, von den Grundlagen des Anfängerbereichs bis hin zum Leistungssport. Karlheinz Langolf war Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, langjähriger Fachgebietsleiter für Volleyball und seit vielen Jahren Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes.Reinhard Roth ist Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes.
Mehr als drei Jahrzehnte Triathlon-Verein Deutscher Ärzte und Apotheker mit 30 Triathlon-Symposien und mit diesem neuen Band 26 der Reihe Triathlon- und Sportwissenschaft – das ist schon eine tolle Leistung! 2014 und 2015 fanden die Triathlon-Symposien 29 und 30 in Niedernberg statt, zu dem wieder jeweils über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen. An den Symposien haben sich sowohl jüngere Referenten aus den Universitäten als auch erfahrene Kollegen beteiligt. Vielen Personen gemeinsam ist, dass sie die Sportart auch aus Athletensicht kennen. Die Reihe "Triathlon und Sportwissenschaft" dokumentiert die einzigartige Kontinuität hinsichtlich der wissenschaftlichen Begleitung und Dokumentation im Bereich der Deutschen Spitzensportverbände.
Das 38. Volleyball Symposium des DVV für Lehrkräfte an Hochschulen und Universitäten, für Verbandsmitglieder und A-Trainer (als Fortbildung) fand 2013 am Bundesleistungszentrum in Berlin Kienbaum statt, das 39. in Kassel in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) und das 40. Symposium des DVV, das Jubiläum, an der Sportschule Oberhaching.Alle Veranstaltungen beeindruckten durch eine Vielzahl von hervorragenden Referaten mit Themen aus den verschiedensten Bereichen der Sportwissenschaft, der Medizin und den technisch-taktischen Elementen des Volleyballsports, von den Grundlagen des Anfängerbereichs bis hin zum Leistungssport. Karlheinz Langolf war Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, langjähriger Fachgebietsleiter für Volleyball und seit vielen Jahren Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.Reinhard Roth ist Akademischer Direktor am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Mitglied im Lehrausschuss des Deutschen Volleyballverbandes.
Nicht nur im Hochleistungssport, sondern auch im wettkampforientierten Breitensport werden die psychischen Fähigkeiten zunehmend zum entscheidenden Faktor über Sieg oder Niederlage. Faktoren wie die Einstellung zu sich selbst und zum Wettkampf, Angst vor Misserfolg, der effiziente Umgang mit Enttäuschungen, die erfolgreiche Bewältigung von im Wettkampf auftretenden, kritischen Situationen und das Vermeiden von Konzentrationsverlusten im entscheidenden Augenblick spielen eine große Rolle. Selbstwertverluste und Motivationsprobleme wirken sich negativ auf den Trainingsprozess aus. Wer seine Leistungsbereitschaft im Training und seine Leistung im Wettkampf beeinflussen will, muss über das notwendige »psychische Rüstzeug« verfügen, um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Mit speziellem Fokus auf den Langstreckenlauf (vom 5.000 Meter-Lauf bis zum Ultramarathon) werden in diesem Buch ausgewählte sportpsychologische Trainingsformen vorgestellt, die Trainer und Athleten dabei unterstützen, die Leistungsfähigkeit zu optimieren. Die praktischen Beispiele helfen, mentale Trainingsverfahren in das Lauftraining sinnvoll einzubauen und im Wettkampf zur Optimierung der Handlungskontrolle einzusetzen. Auch das scheinbar unbewusst gesteuerte Geschehen unterwegs im Wald, auf der Straße oder auf der Tartan-Bahn erweist sich somit als bewusstseinsfähig und somit trainierbar. Das Buch wurde für die vorliegende 5. Auflage überarbeitet. Aus dem Inhalt Formate im Langstreckenlauf – Psychische Faktoren im Langstreckenlauf – Entspannungsverfahren – Aufmerksamkeit und Gedächtnisprozesse – Visualisierung und Mentales Training – Motivation, Selbstmotivierung und die Entwicklung von Willenskraft – Umgang mit Angst und Stress – Über Selbstbeobachtung zu Selbstkontrolle – Exkurs: Runner’s High und Flow-Erfahrungen AutorenDie Autoren sind ausgewiesene Experten für Sportpsychologie, vor allen Dingen in Ausdauersportarten, insbesondere und im Langstreckenlauf. Oliver Stoll ist Professor für Sportpsychologie und Sportpädagogik im Department Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Heiko Ziemainz ist Akademischer Direktor am Institut für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen-Nürnberg.
Der Tagungsband beinhaltet die Beiträge zum 4. Internationalen Symposium der dvs-Kommission »Kampfkunst und Kampfsport«, das im Oktober 2014 an der University of Education in Ludwigsburg stattfand. Mit dem Titel »Von Kämpfern und Kämpferinnen – Kampfkunst und Kampfsport aus der Genderperspektive« versuchte das Symposium, aktuelle Fragen in der Genderdiskussion zu stellen und zu diskutieren. Nach Bayreuth (2011), Hamburg (2012) und Erlangen (2013) sollte das Symposium 2014 der Idee der Fokussierung auf eine Thematik gerecht werden. Zum ersten Mal gab es auch englischsprachige Beiträge und ein wissenschaftlich betreutes Nachwuchsforum. Der Band gibt einen Einblick in die Vielfalt der Betrachtungsweisen im Bereich der auf Kampfkunst und Kampfsport bezogenen Geschlechterforschung. Die Beiträge repräsentieren vielfältige disziplinäre Zugänge aus Trainingswissenschaft, Pädagogik, Anthropologie, Philosophie, Forschungsmethodik und Praxis sowie die Erweiterung der bisherigen Tagungsinhalte durch den Einblick in aktuelle audio-visuelle Forschungsmethoden. Damit werden gewinnbringende Impulse für weitere grundlegende Fragestellungen des Handlungs- und Forschungsfeldes Kampfkunst und Kampfsport und die wissenschaftliche Standortdefinition gesetzt. Herausgeber/inDipl.Päd. Anja Marquardt ist Akademische Oberrätin an der University of Education in Ludwigsburg. Prof. Dr. Peter Kuhn lehrt und forscht am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth.
Die ASH feierte nach dem 20- und dem 25-jährigen Jubiläum 2014 ihr 40-jähriges Bestehen! Ein beachtliches Jubiläum, das in dem nun vorliegenden Band 23 der ASH-Reihe in angemessener Weise gewürdigt werden soll. In einem Rückblick wird die Genese der AASH (Arbeitsgemeinschaft Ausbildung im Skilauf an Hochschulen) geschildert, die Umbenennung in ASH (zuerst Arbeitsgemeinschaft Skilauf an Hochschulen, dann Arbeitsgemeinschaft Schneesport an Hochschulen), die nicht nur terminologisch motiviert war, sondern auch der Entwicklung und dem veränderten Verständnis des Skisports geschuldet war. Ein weiterer wichtiger Schritt war 1995 die Einbindung der ASH in die dvs, Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft, als dvs-Kommission Schneesport. In einem zweiten Teil wird auf der Basis der Skiseminare und Veröffentlichungen in der ASH-Publikationsreihe die inhaltliche Arbeit und Diskussion nachgezeichnet. Einen Schwerpunkt bildete in den ersten Jahren die Entwicklung von Konzepten und Richtlinien für die Grundfach- und Schwerpunktfachausbildung. Dabei mussten nicht nur die unterschiedlichen Gegebenheiten in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der verschiedenen Bundesländer, sondern auch die Interessen und Möglichkeiten der Hochschulen berücksichtigt werden. Auch die verschiedenen bildungspolitischen und sportwissenschaftlichen Positionen spielten eine wichtige Rolle. So hat die Entwicklung und Ausdifferenzierung der Sportwissenschaft auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Schneesport beeinflusst, was sich anhand der Themen in den Seminaren und Veröffentlichungen nachvollziehen lässt. Gegliedert nach den Kategorien Sport und Erziehung, Sport und Bewegung, Sport und Gesundheit/Sportmedizin, Sport und Gesellschaft werden die wissenschaftlichen Schwerpunkte kursorisch dargestellt. Dabei wird auch die individuelle wissenschaftlich-theoretische Orientierung der ASH-Mitglieder sichtbar. In einem weiteren Abschnitt kommen „Stimmen aus der ASH“ und „Stimmen über die ASH“ zu Wort. Zwar war die Bereitschaft bei den ASH-Mitgliedern, einen Beitrag zu liefern, eher gering, umso erfreulicher war die Resonanz bei den ehemaligen Referenten und Verbandsvertretern. Den größten Raum nehmen die wissenschaftlichen Beiträge aus dem Jubiläumsseminar ein, die für den Jubiläumsband zur Verfügung gestellt oder extra dafür geschrieben wurden. Mit dem breiten Themenspektrum sind sie wieder ein Spiegel der Vielfalt der mit dem Schneesport verbundenen Fragen und ihrer wissenschaftlichen Diskussion.
Der Begriff »Dimension« ist traditionell eng mit dem Bewegungslernen im Turnen verknüpft. Die Erschließung der dritten Dimension des Raumes gilt als charakteristisch für turnerisches Sich-Bewegen. Im Bereich des institutionell verankerten Turnens, aber auch im Bereich des informellen Turnens, ergeben sich hieraus spezifische Anforderungen an die Gestaltung von Lernprozessen. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert zentrale Beiträge der Jahrestagung der Kommission Gerätturnen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, welche vom 1. bis 3. September 2014 an der Stiftung Universität Hildesheim stattfand. Zielstellung der Tagung war es, »Dimensionen« des Bewegungslernens im Turnen aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Settings zu diskutieren. In diesem Tagungsband finden sich folgelogisch eine breit aufgestellte Reihe von Beiträgen zu den »Dimensionen des Bewegungslernens« aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Herausgeber/inThomas Heinen ist Professor für Sozialwissenschaften des Sports am Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u. a. im Bereich der Perzeption und Kognition bei komplexen turnerischen Bewegungen. Linda Hennig und Damian Jeraj sind ebenfalls am Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim tätig und beschäftigen sich u. a. mit Fragen zur Fehlerwahrnehmung und -korrektur sowie zu Lernprozessen im Turnen.
Das innovative Bildungsprojekt »Klassenzimmer unter Segeln« wurde 2009 erstmals durch die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt. 30 Schüler aus ganz Bayern verbrachten sechs Monate auf See und an Land und entdeckten dabei fremde Länder und Kulturen, hatten aber auch lehrplanbezogenen, jedoch anschaulichen Unterricht. Verknüpft mit dem einzigartigen Lern- und Lebensraum Schiff ergibt sich daraus ein sehr spannendes Setting, das viel Raum für persönliche Entwicklung bietet. Dieses Buch untersucht im Rahmen einer Pilotstudie, wie das Projekt die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen im Verlauf des sechsmonatigen Törns beeinflusst. Dies erfolgt mittels einer kontrollierten, quantitativen Befragung anhand von standardisierten Fragebögen und über qualitative, leitfadengestützte Interviews. AutorManuel Sand, geboren am 06.09.1981 in Nürnberg, studierte Sportwissenschaft an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Nach dem Studium leitete er die Segelausbildung am Wassersportzentrum der FAU und begleitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter das Projekt »Klassenzimmer unter Segeln«. Heute ist er Dozent und akademischer Leiter am Adventure Campus der Hochschule für angewandtes Management in Treuchtlingen und leitet den Fachbereich Outdoorsport und Adventuremanagement.