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Virtuelles Spiel und realer Sport

Produktinformationen »Virtuelles Spiel und realer Sport«

Betrachtet man die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, so ist eine äußerst rasante technologische Entwicklung und damit einhergehende Expansion der Medien zu verzeichnen. Insbesondere für digitale Sportspiele ergeben sich durch diese digitale Evolution neue Interaktionsmöglichkeiten, die es im sportwissenschaftlichen Kontext zu erforschen gibt.

In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, unter welchen Bedingungen die Auseinandersetzung mit einem digitalen bewegungssensitiven Tischtennisspiel, sowohl einen Einfluss auf die Geschwindigkeit als auch auf die Richtigkeit antizipativer Entscheidungen im Tischtennis hat. Neben dieser ersten Fragestellung, die sich auf die sensomotorische bzw. perzeptive Ebene bezieht, fokussiert die zweite Fragestellung auf die kognitive Ebene. Im Rahmen dieser zweiten Fragestellung soll das Potenzial digitalen Spielens für den Erwerb tischtennisspezifischen Handlungswissens ausgelotet werden. Bezugnehmend auf diese beiden Fragestellungen ist es ein weiteres Anliegen der vorliegenden Arbeit eine differenzierte und reflektierte Diskussion der Bedeutung bewegungssensitiver digitaler Spiele für das menschliche Sich-Bewegen vorzunehmen.

Autor
Jan Sohnsmeyer (1977) ist seit 2005 als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Bereich Sportpädagogik tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Bewegung, Spiel und Sport unter medienpädagogischer Perspektive, Schulsportunterricht aus Lehrersicht und Sport in der Sozialarbeit.

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